Gurken tragen bis zum Winter Früchte, wenn Sie diese Gurkenfütterung durchführen, haben Sie Zeit zum Ernten
Gurken im Juli und August richtig pflegen für eine reiche Ernte
Der Juli ist die Hochsaison für Gurken: Die Pflanzen tragen reichlich knackige Früchte. Doch auch wenn die Ernte in vollem Gange ist, bedeutet das nicht, dass Gurken keine Pflege mehr brauchen. Im Gegenteil – gerade jetzt ist besondere Aufmerksamkeit wichtig. Allein Unkrautjäten und gelegentliches Gießen reichen nicht aus, um eine langanhaltende und große Ernte zu sichern. Mit den richtigen Maßnahmen können Gurkenpflanzen bis in den Herbst hinein Früchte tragen – manchmal sogar bis zum ersten Frost.
Richtig gießen – so bleiben Gurken gesund
Damit Gurken kräftig wachsen und viele Früchte bilden, ist eine konstante Wasserversorgung entscheidend. Dabei sollte die Technik stimmen:
- Nur angewärmtes Wasser nutzen – kaltes Wasser schockt die Pflanzen und führt zu Stress.
- Optimaler Zeitpunkt – am frühen Morgen oder abends gießen, niemals in der prallen Mittagssonne.
- Gleichmäßige Feuchtigkeit – der Boden sollte stets feucht, aber nicht nass sein. Staunässe führt zu Wurzelfäule.
- Tropfbewässerung einsetzen – ideal, um das Laub trocken zu halten und Pilzkrankheiten vorzubeugen.
Mit diesen einfachen Regeln schaffen Sie die Grundlage für gesunde Pflanzen und eine lange Erntezeit.
Düngung im Sommer – Gurken mit Nährstoffen versorgen
Gurken gehören zu den Starkzehrern und benötigen während der Fruchtbildung zusätzliche Nährstoffe. Empfehlenswert ist ein Wechsel aus mineralischer und organischer Düngung:
- Mineralische Düngung: 1 EL Nitrophoska in 10 Liter Wasser auflösen und alle Pflanzen damit gießen – das fördert Blüte und Fruchtbildung.
- Organische Düngung: Zwei Wochen später eine Mischung aus 0,5 Liter vergorenem Mist und 1 EL Kaliumsulfat in 10 Liter Wasser geben. Diese Nährstofflösung stärkt die Abwehrkräfte und verbessert den Geschmack der Gurken.
- Häufigkeit: Während der Erntezeit 2–3 Düngegaben, um eine konstante Versorgung sicherzustellen.
Zu viel Stickstoff sollte vermieden werden, da er das Blattwachstum fördert und die Fruchtbildung hemmt.
Schutz vor Schädlingen und Krankheiten
Auch bei guter Pflege können Gurkenpflanzen von Schädlingen oder Pilzen befallen werden. Mit vorbeugenden Maßnahmen lässt sich jedoch viel verhindern:
- Blattläuse & Weiße Fliegen: Mit milder Seifenlösung oder Neemöl einsprühen.
- Echter Mehltau: Vorbeugend mit Milch-Wasser-Mischung (1:9) sprühen oder mit einem Fungizid behandeln.
- Gurkenkäfer: Junge Pflanzen mit Vlies abdecken und Käfer bei Bedarf absammeln.
- Wurzelfäule: Nur in durchlässigem Boden pflanzen und Staunässe vermeiden.
Wer seine Gurken regelmäßig kontrolliert und schnell reagiert, verhindert Ertragsverluste und verlängert die Erntezeit.
Ernte bis in den Herbst verlängern
Mit ein paar zusätzlichen Maßnahmen können Gurken bis weit in den Herbst hinein Früchte tragen:
- Regelmäßig ernten – das verhindert, dass die Pflanze die Fruchtbildung einstellt.
- Rankhilfen nutzen – Gurken vertikal anbauen spart Platz und verbessert die Belüftung.
- Alte Blätter entfernen – so geht die Energie in Blüten und Früchte.
- Mulchen – eine Schicht Stroh oder Grasschnitt schützt vor Austrocknung und hält den Boden länger feucht.
So sichern Sie sich eine kontinuierliche Ernte und genießen auch im Spätsommer knackig-frische Gurken. 🥒🌱
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