10 Stauden, die Sie im September teilen sollten, um im nächsten Jahr stärker zu wachsen
Stauden sind das Rückgrat eines Gartens – sie kehren Jahr für Jahr zurück und sorgen für Struktur, Farbe und Beständigkeit. Doch selbst die robustesten Stauden brauchen hin und wieder Unterstützung. Mit der Zeit bilden viele Pflanzen dichte Horste, blühen weniger oder sterben im Inneren ab. Die Lösung: rechtzeitiges Teilen. Besonders im September ist dies ideal, da die Böden noch warm sind, die Luft kühler wird und die Pflanzen ihre Hauptblüte abgeschlossen haben.
Warum ist Stauden teilen im September so wichtig? Zum einen reduziert das kühlere Wetter den Stress beim Umsetzen, während der warme Boden kräftiges Wurzelwachstum anregt. Hinzu kommt, dass vermehrter Regen die Erde feucht hält und die Pflanzen leichter anwachsen. Außerdem sind die Blühphasen abgeschlossen, wodurch die Energie direkt in die Wurzelerneuerung fließt. Merke: Früh- und Sommerblüher werden im Herbst geteilt, Herbstblüher dagegen im Frühjahr.
Besonders geeignet zum Teilen im September sind:
- Taglilien (Hemerocallis) – alle 3–5 Jahre teilen, um mehr Blüten zu erhalten.
- Hostas – teilen alle 4–6 Jahre, damit sie nicht zu groß werden.
- Pfingstrosen – selten nötig, aber im September optimal bei Verpflanzungen.
- Bart-Iris (Iris germanica) – teilen alle 3–4 Jahre zur Verjüngung.
- Sonnenhut (Echinacea) und Rudbeckia – teilen für kräftigere Blüte und bessere Ausbreitungskontrolle.
- Phlox – regelmäßig teilen, um Mehltau vorzubeugen.
- Sedum (Fetthenne), Schafgarbe (Achillea) und Margeriten – alle paar Jahre teilen, um Vitalität zu erhalten.
Die Vorgehensweise ist bei fast allen Stauden ähnlich:
- Einen Tag vor dem Teilen gründlich wässern.
- Mit einer Grabegabel oder einem Spaten den Wurzelballen vorsichtig anheben.
- Erde abschütteln oder abwaschen.
- Den Wurzelstock mit den Händen oder einem scharfen Messer in mehrere Stücke trennen.
- Sofort wieder einpflanzen – in gleichem Pflanzabstand und gleicher Tiefe.
- Anschließend kräftig wässern und mulchen.
Nach der Teilung brauchen Stauden besondere Pflege: gleichmäßige Feuchtigkeit, Mulch als Winterschutz und Geduld bis zum nächsten Frühjahr. Viele Pflanzen blühen schon im folgenden Jahr üppiger, manche – wie Pfingstrosen – brauchen jedoch zwei Jahre, um sich zu erholen. Vermeide typische Fehler wie falschen Zeitpunkt, zu tiefes Pflanzen (besonders bei Pfingstrosen und Iris) oder unzureichendes Gießen.
Das Teilen von Stauden im September bringt zahlreiche Vorteile: kräftigeres Wachstum, reichere Blüte, bessere Luftzirkulation zur Krankheitsvorbeugung und die Möglichkeit, den eigenen Pflanzenbestand kostenlos zu vermehren. Teile deine Erfahrungen mit anderen Gartenfreunden, abonniere unsere Seite, gib ein Like und verbreite den Beitrag – so profitieren alle von einem blühenden Garten voller gesunder Stauden. 🌸🌿