10.11.2025

9 Dinge, die wir vor dem Einfrieren vergessen. Überprüfen Sie sich selbst, um festzustellen, was Sie vergessen haben.

Від Solia Solia

Manchmal scheint alles vor dem ersten Frost vorbereitet zu sein – doch sobald der erste Frost kommt, beginnen die Stöhnen, Seufzer und hektischen Rettungsaktionen. Damit Sie sich diesen Stress ersparen, habe ich eine kurze, aber hilfreiche Liste mit Dingen zusammengestellt, die Sie unbedingt erledigen müssen, bevor der Boden gefriert. Was Sie wegräumen, was Sie abdecken und was Sie im Gegenzug freilegen sollten, damit nichts reißt oder verdirbt.

1. Entfernen Sie die Rote Beete sofort aus dem Garten.

Ich bin nicht die Einzige, die gerne bis zur letzten Minute wartet und dann alles überstürzt. Nun ja, alles andere kann warten – außer Rote Bete. Die muss unbedingt vor dem ersten Frost geerntet werden. Alle anderen Gemüsesorten außer Kohl, Karotten und Petersilie sind wahrscheinlich schon geerntet. Diese drei überstehen leichten Frost problemlos. Rote Bete hingegen nicht. Lässt man sie bei Minusgraden in der Erde, verfaulen sie.

Merken Sie sich das, besonders als Anfänger: Rote Bete verträgt keine Kälte, Karotten hingegen kommen sehr gut damit zurecht und profitieren sogar davon. Sie müssen Karotten nicht sofort ernten oder sie gar unter dem Schnee überwintern lassen, solange keine Mäuse darunter graben. Beide sind Wurzelgemüse, aber sie haben völlig unterschiedliche Eigenschaften.

2. Bringen Sie den Knoblauch aus dem Schuppen.

Mir ist schon oft aufgefallen, dass viele Leute ihren Knoblauch in einem kalten Schuppen aufbewahren. Dort scheint er auch richtig zu sein: dunkel, trocken und nicht feucht. Doch wenn die Temperaturen sinken, frieren die Zehen ein. Danach kann man sie zwar noch pflanzen, aber dieser Knoblauch ist nicht lange haltbar – er fängt an zu faulen. Ich habe das selbst schon mehrfach erlebt.

3. Rosen und Feuchtigkeitsaufladung sind der wichtigste Moment

Vor dem ersten Frost sollten Sie den Boden unter Rosen und anderen Stauden gründlich wässern. Dies nennt man Grundwasseranreicherung. Verwenden Sie keinen starken Wasserstrahl, sondern einen sanften, dünnen und langen Strahl, damit die Feuchtigkeit möglichst tief in den Boden eindringen kann. Sie können sogar Wasser aus Fässern verwenden und es mit einem Schlauch ablassen.

Warum ist das notwendig? Wenn die Temperatur sinkt, verdampft der feuchte Boden und bildet eine warme Schicht nahe der Oberfläche, die die Wurzeln und die Unterseite der Pflanzen schützt. Dies hilft den Pflanzen, sich abzuhärten und die ersten Fröste unbeschadet zu überstehen.

Nach dem Gießen können Sie die restlichen Blüten bedenkenlos abschneiden – die Rose treibt nicht wieder aus. Sobald die ersten Fröste vorüber sind, entfernen Sie die Blätter – die Pflanze bereitet sich dann auf den Winter vor.

4. Bringen Sie die Blumen an einen warmen Ort

Es ist an der Zeit, all die Topfpflanzen, die den Sommer über draußen die Sonne genossen haben, wieder ins Haus zu holen. Untersuchen Sie sie aber vorher sorgfältig auf Blattläuse, Spinnmilben und andere Schädlinge. Sonst bringen Sie sich mit Ihren Blumen gleich eine ganze Schädlingsarmee ins Haus.

Nehmen Sie Stecklinge oder lassen Sie die Mutterpflanzen von Freilandpflanzen, die Sie bis zum nächsten Jahr behalten möchten (z. B. Pelargonien, vegetative Petunien, Begonien usw.). Wichtig ist, dass sie nicht gefrieren, da sie sonst sofort absterben.

Ebenfalls enthalten sind Zierpaprika – „Balkonwunder“. Diese leuchtenden kleinen Pflanzen vertragen nicht einmal leichten Frost.

5. Wasser aus kleinen Behältern abgießen

Sie denken vielleicht, Sie haben keine, aber überprüfen Sie es! Handsprüher, Gießkannen, Flaschen mit dünnem Hals – alles kann etwas Wasser enthalten, und wenn es gefriert, platzt es.

Vergessen Sie nicht die Poolfilter und Gartenwaschbecken – auch diese müssen geleert werden. Große Fässer können vorerst stehen bleiben, sollten aber nach und nach entleert werden. Wenn Sie planen, Plastikbehälter mit Wasser über den Winter zu lagern, legen Sie ein paar Holzklötze hinein – diese gleichen die Ausdehnung des Eises aus. Es ist jedoch sicherer, die Behälter zu leeren und umzudrehen.

6. Gartenchemikalien ins Haus holen

Ich bewahre alle meine Produkte – Insektizide, Fungizide und biologische Mittel – in separaten Plastikbehältern auf. Sobald es kälter wird, nehme ich diese drei Behälter mit nach Hause. Sie überwintern auf einem Schrank im Flur – griffbereit und nicht im Weg.

Moderne Gartenchemikalien sind teuer, und es ist ärgerlich, wenn alles durch Frost vernichtet wird. Besonders flüssige Düngemittel – wie Dünger, Wachstumsförderer und Mineraldünger – werden durch Frost sofort zerstört. Scheren, Gartenscheren und loser Dünger hingegen können problemlos im Schuppen überwintert werden.

7. Wasserhähne und Schläuche prüfen

Wenn Sie Kugelhähne haben, schließen Sie diese nicht vollständig. Es ist besser, sie eine halbe Umdrehung zu drehen. Im geschlossenen Zustand verbleibt ein Wassertropfen hinter der Dichtung, der, wenn er gefriert, das gesamte Ventilgehäuse beschädigen kann.

Wir waren mal in einer ähnlichen Situation – nach einem leichten Temperatursturz mussten wir die Hälfte der Wasserhähne austauschen. Jetzt öffnet mein Mann sie nur noch halb, und wir kommen problemlos durch den Winter. Es ist eine kleine Änderung, aber sie spart eine Menge Geld.

8. Einjährige Pflanzen mit Plastikflaschen abdecken

Gazanien, Lobelien und andere kleine Pflanzen erfrieren oft nach dem ersten Frost, obwohl es danach noch wochenlang warm bleibt. Wie schade! Man hätte sie einfach mit Auberginen bedecken und ihre Blütezeit so um mindestens zwei Wochen verlängern können.

Wenn es Ihnen nichts ausmacht, lassen Sie sie so. Der Winter naht ohnehin bald, aber für diejenigen, die jedes einzelne Blütenblatt lieben, hilft diese Methode, ihre Schönheit länger zu bewahren.

9. Die Zucchini von der Veranda entfernen

Ja, genau diese „Früchte der Liebe“, die so oft verlassen auf einer kalten Veranda liegen. Warten Sie nicht, bis sie erfrieren – bringen Sie sie ins Haus. Was kostet es Sie schon?


Das war’s. Eine bewährte Liste, um die kalte Jahreszeit entspannt zu überstehen. Und falls Ihnen noch etwas einfällt, schreiben Sie es bitte in die Kommentare. Denn je mehr hilfreiche Tipps Sie haben, desto weniger Ausrufe und Ausrufe werden Sie später hören.