14.11.2025

5 goldene Regeln für den Rosenschnitt im Hochsommer. Warum Sie Ihre Rosen so schneiden sollten

Від Solia Solia

Rosen blühen im Juli üppig, und wir alle möchten diese Blütezeit bis zum Herbstschnitt und der anschließenden Pflege verlängern. Der Sommer birgt jedoch auch Herausforderungen für diese Gartenschönheiten.

Neben der Vorbeugung von Krankheiten und Schädlingen fördert ein regelmäßiger Sommerschnitt eine längere und üppigere Blüte. Heute stelle ich Ihnen fünf grundlegende Regeln für den Rosenschnitt vor, die Sie bei der Pflege Ihrer Rosen im Sommer beachten sollten.

1. Entfernen von Blindtrieben

Wie meine Mutter immer sagt: „Jeder Trieb einer Blume sollte in einer Knospe enden.“ Diese Regel ist leicht zu merken und hilft, „blinde Triebe“ am Strauch zu erkennen – also solche, die noch keine Knospe gebildet haben. Sie entziehen den blühenden Trieben Nährstoffe, daher müssen solche Zweige zurückgeschnitten oder gestutzt werden.

2. Entfernen der vertrockneten Knospen

Das Entfernen verblühter Blütenknospen regt die Neubildung von Blüten an. Dadurch wird die Fruchtbildung verhindert und die Energie der Pflanze in die nächste, üppigere Blüte gelenkt. Verwelkte Blütenknospen sollten an der Basis, wo sie am Stängel ansetzen, entfernt werden. Nach der vollständigen Blüte kann ein Teil des Stängels abgeschnitten werden.

3. Rückschnitt zu einem Fünfblatt

Am besten entfernt man alle vollständig verblühten Blütenköpfe bis zum Fingerkraut am Stängel. Bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass die Zweige Blätter mit drei bis fünf Blättchen tragen.

Die Knospe mit dem fünfblättrigen Klee ist kräftig, und ein Rückschnitt oberhalb dieser Knospe fördert die Entwicklung üppiger Blütentriebe. Je tiefer Sie den fünfblättrigen Klee auswählen, desto weniger Triebe werden Sie haben, diese werden aber lang und kräftig sein.

4. Rückschnitt bis zur äußeren Knospe

Ein weiterer Fehler, den Anfänger oft machen, ist, den ersten Fingerhut abzuschneiden, den sie sehen. Es ist wichtig, die Wuchsrichtung der neuen Triebe zu beachten. Die Richtung, in die der Fingerhut zeigt, ist die Richtung, in die der neue Trieb wächst.

Um zu verhindern, dass Zweige nach innen wachsen, wählen Sie eine äußere Knospe, die nach außen oder in die gewünschte Richtung zeigt. Schneiden Sie schräg, damit das Wasser ablaufen kann und sich keine Staunässe bildet.

5. Trimmen ohne „Spalten“ zu hinterlassen

Beim Beschneiden bleiben manchmal kleine Triebe stehen, die sich dann schwarz verfärben und zu einer Krankheitsquelle werden können.

Daher sollte der Rückschnitt nah an der Knospe, etwa 0,5 cm oberhalb der äußeren Knospe, und in einem Winkel von 45 Grad erfolgen. Der Schnitt sollte nach unten, von der Knospe weg, gerichtet sein. Schwache, kleine Zweige sollten ebenfalls entfernt werden, sodass 3–5 gesunde, kräftige Triebe verbleiben.

Mit der richtigen Pflege im Sommer bleiben Rosen gesund und blühen bis in den späten Herbst hinein.