Tomaten sollten nach dem Pflanzen niemals gegossen werden: 95 % der erfahrenen Gärtner machen diesen Fehler.
Jedes Jahr ziehen Gärtner Tomatenpflanzen vor, indem sie Setzlinge aussäen und ins Freiland pflanzen. Allerdings gedeihen nicht alle Pflanzen gut und tragen nach dem Einpflanzen Früchte. Ein häufiger Fehler beim Pflanzen ist, die Setzlinge in den ersten Wochen zu stark zu gießen.

Viele Gärtner neigen dazu, ihre Tomatenpflanzen nach dem Einpflanzen häufig zu gießen, um sicherzustellen, dass die Setzlinge ausreichend Feuchtigkeit erhalten. Dies kann jedoch zu Staunässe an den Wurzeln der jungen Pflanzen führen und deren normale Entwicklung beeinträchtigen.
Wie gießt man Tomaten richtig?
Obwohl es so scheinen mag, als bräuchten Tomatenpflanzen nach dem Auspflanzen reichlich Wasser, ist dies nicht der Fall. Pflanzenwurzeln benötigen zwar Feuchtigkeit, um lebenswichtige Nährstoffe aufzunehmen. Werden die Wurzeln jedoch ständig in einer zu feuchten Umgebung gehalten, kann dies zu Fehlentwicklungen und sogar Fäulnis führen.

Forschungen und die Erfahrung von Gärtnern empfehlen, Tomatenpflanzen erst zwei Wochen nach dem Einpflanzen zu gießen. So haben die Wurzeln genügend Zeit, aktiv zu wachsen und sich mit den tieferen Bodenschichten zu verbinden. Häufiges Gießen direkt nach dem Einpflanzen kann die Wurzelentwicklung behindern und zu Kümmerwuchs führen. Die Folge: Der Ertrag fällt geringer aus als bei Pflanzen mit freier und aktiver Wurzelentwicklung.
Beim Pflanzen das Pflanzloch einfach gut anfeuchten und die Setzlinge hineinsetzen. Auch wenn die oberste Erdschicht antrocknet, nicht sofort gießen. Natürlich ist es auch wichtig, die Wetterbedingungen zu berücksichtigen. Der Mai kann mitunter sehr heiß sein.

Diese Methode fördert ein kräftiges Wurzelsystem, wodurch Ihre Tomaten den Sommer über die Hitze besser überstehen. Sie müssen sich keine Sorgen um Trockenheit machen.