Ich spreche als erfahrener Gärtner: Mist kann diesem Dünger nicht das Wasser reichen: 2-3 Esslöffel genügen, und das Gemüse wird groß und gesund.
Ich habe einen sehr kleinen Garten von nur 400 Quadratmetern, deshalb muss ich jedes Jahr Kartoffeln anbauen, praktisch an derselben Stelle. Da der Kauf von Mist aber zu teuer geworden ist, habe ich beschlossen, die Bodenfruchtbarkeit für Kartoffeln mit Mineraldünger zu verbessern. April und Mai sind ein guter Zeitpunkt dafür, da der Boden dann feucht ist und den Dünger sehr schnell aufnimmt und so mit wichtigen Nährstoffen angereichert wird.

Kartoffeln gedeihen am besten mit zwei Mineraldüngern; deren Kombination ermöglicht ihnen ein kräftiges Wachstum, fast so, als würden sie auf unberührtem Boden wachsen. Der erste Dünger ist Azofoska (oder Nitrophoska), ein komplexer und preiswerter Dünger aus Stickstoff, Phosphor und Kalium. Diese Komponenten sind optimal aufeinander abgestimmt, sodass Azofoska für Mensch und Tier unbedenklich ist. Pro 100 Quadratmeter Anbaufläche werden zwei Packungen Azofoska benötigt.
Der zweite Bestandteil ist Ammoniumsulfat. Es zählt zu den besten Düngemitteln für Kartoffeln, hat zahlreiche Tests bestanden und ist zudem unschädlich für den Menschen. Ammoniumsulfat enthält Schwefel, und Kartoffeln lieben Schwefel. Ich habe das diesen Sommer selbst erlebt, als es kaum regnete, aber dank des Ammoniumsulfats sind meine Kartoffeln prächtig gewachsen.

Ein weiterer Tipp für eine größere Ernte: Geben Sie einen Teelöffel Granulat in das Pflanzloch; die Kartoffeln werden dadurch besonders groß.
Für 100 Quadratmeter benötigen Sie zwei Packungen Dünger. Mischen Sie alle Zutaten in einem Plastikeimer und verteilen Sie die Mischung auf der Erde. Verwenden Sie 3–4 Esslöffel Dünger pro Quadratmeter Pflanzfläche.