Um einer einzigen Gurkensorte willen habe ich alle anderen aufgegeben: Ich verschenke die Ernte sogar an meine Nachbarn.
Viele Jahre lang habe ich auf meiner Datscha Gurken angebaut und nach der perfekten Sorte gesucht, die ertragreich, gut zum Einlegen und frisch köstlich sein sollte. Nach vielen Versuchen habe ich mich schließlich für die Herman F1-Hybride entschieden, und diese pflanze ich seitdem jedes Jahr als einzige an.

Ein Händler empfahl mir außerdem die niederländische Hybridgurke Herman F1 wärmstens. Zu meiner Überraschung erwies sich diese Sorte als sehr ertragreich und pflegeleicht. Jetzt kann ich Gurken so früh wie möglich ernten und muss mir keine Gedanken mehr um die Bestäubung blühender Pflanzen im Gewächshaus machen. Herman F1 lässt sich übrigens sowohl im Gewächshaus als auch auf der Fensterbank anbauen und liefert sogar im Winter eine Ernte.

Herman F1-Gurken sind gurkenförmig und wiegen in der Regel nicht mehr als 100 Gramm. Sie reifen grün mit einem leichten Smaragdgrün. Die Pflege dieser Gurkensorte ist einfach: Regelmäßiges Gießen und gelegentliches Düngen genügen. Sie können Mineraldünger oder einen Aufguss aus Holzasche verwenden.
Natürlich hat die Herman F1 auch einen Nachteil: den Preis des Saatguts. Da es sich um eine Hybride handelt, kann man das Saatgut nicht selbst gewinnen und muss es jedes Jahr neu kaufen. Angesichts des unglaublichen Ertrags dieser Sorte ist der Preis jedoch leicht zu verschmerzen.

Sie werden auch feststellen, wie schnell Ihre Gurken wachsen, und Sie müssen sie täglich oder jeden zweiten Tag ernten. Wenn Sie Ihre Datscha nur am Wochenende besuchen, kann die regelmäßige Ernte problematisch sein. Wenn zu viele Früchte gleichzeitig an einer Pflanze reifen, kann dies die Gurkenranken schwächen und Krankheiten begünstigen.

Letztendlich habe ich mit Herman F1 die perfekte Gurkensorte gefunden. Sie ist nicht nur ertragreich, pflegeleicht und sowohl für den Anbau im Gewächshaus als auch auf der Fensterbank geeignet, sondern auch besonders anspruchslos. Zwar sind die Samen etwas teurer, aber die hervorragenden Erträge machen die Kosten mehr als wett.