26.11.2025

Ich beseitige alle Schädlinge mit einer einzigen Behandlung im Spätherbst. So sind meine Obstbäume das ganze Jahr über geschützt.

Від Solia Solia

Ich möchte über die Gartenarbeit im Herbst sprechen – jene Maßnahmen, ohne die Gärtnern schlichtweg sinnlos ist. Im Winter scheint der Garten in eine Art Winterschlaf zu verfallen … und mit ihm die Schädlinge. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, zu verhindern, dass sie sicher überwintern und im Frühjahr mit neuer Kraft zurückkehren, um die Ernte zu vernichten.

Ganz ehrlich – ich gehe mit Schädlingen nicht gerade zimperlich um. Ein paar Behandlungen im Herbst, und sie sind verschwunden. Das hat einen doppelten Vorteil: Ich befreie die Pflanzen von Schädlingen und sorge für die Fruchtbildung in der nächsten Saison.

Viele Gärtner unterschätzen die Bedeutung der Herbstbehandlung. Dabei handelt es sich nicht um eine Kleinigkeit, sondern um einen strategischen Schritt. Sie vernichtet Insekten, die unter der Rinde überwintern, sich im Boden verstecken oder in den Ritzen des Baumes lauern.

Vernachlässigt man im Herbst den Gartenschutz, vermehren sich Schädlinge im Frühjahr wie mit Hefe gefüttert. Und der endlose Kampf beginnt von neuem: Blattläuse abwaschen, Milben bekämpfen, Krankheiten behandeln…

Tatsächlich genügt es aber, den Garten im Herbst einmalig richtig zu behandeln, und das Problem löst sich von selbst. Stimmen Sie dem zu?

Schauen wir uns nun an, wie diese Verfahren korrekt durchgeführt werden. Wir werden nicht auf die komplexesten Techniken eingehen, aber eine einfache „Aufsprühen und vergessen“-Methode ist nicht mein Stil. Ich bevorzuge eine gründliche und langanhaltende Wirkung.

Was ist eine Ausrottungsbehandlung und warum wird sie durchgeführt?

Erfahrene Gärtner kennen diesen Begriff gut. Neulinge sind jedoch manchmal überrascht: „Was bedeutet ‚ausrotten‘? Ist das wirklich so wichtig?“

Dies ist entscheidend, da diese Behandlung die meisten potenziellen Probleme auf einmal beseitigt. Sie wird durchgeführt, wenn der gesamte Baum blattlos ist – idealerweise Ende Oktober.

Ziel des Verfahrens ist die Vernichtung aller Gefahrenstoffe, von Apfelwicklerlarven über Pilzsporen bis hin zu Flechten. Äste, Stamm und der umliegende Boden müssen behandelt werden.

Wie man eine Ausrottungsbehandlung richtig durchführt: Praktische Optionen

Es gibt viele Methoden. Wählen Sie diejenige, die zu Ihrem Budget und Ihren Erfahrungen passt. Ich liste Ihnen die Optionen auf, die ich selbst verwendet und weiterempfohlen habe – und ich habe bisher nur Lob dafür erhalten!

3. Eisen(II)-sulfat

Dieses Medikament ist mein bewährtes Mittel zur Bekämpfung von Krankheiten. Ein altbewährtes und zuverlässiges Heilmittel.

Dosierung:
für Bäume – 500 g Eisensulfat pro 10 Liter Wasser,
für Sträucher – 300 g pro 10 Liter Wasser.

Anwendung:
Nur auf die kahlen Äste auftragen, nachdem die Blätter abgefallen sind. Ich behandle den gesamten Baum – Äste und Stamm – und wässere auch den Boden darunter (1–2 Liter Lösung pro Quadratmeter).

2. Bordeauxbrühe

Zu Sowjetzeiten wurde es in fast allen Bereichen eingesetzt. Und das zu Recht: Es ist ein universelles Heilmittel.

Im Herbst verwende ich eine konzentrierte Mischung – 3 %. Das sind 300 g Kupfersulfat + 300 g Kalk pro 10 Liter Wasser.

Ich besprühe ausnahmslos den gesamten Garten. Es ist besonders wirksam gegen Pilzkrankheiten. Außerdem beseitigt es effektiv Parasiten unter der Rinde.
Zusätzlich bildet es einen schützenden, krustigen Film, der die Heilung kleinerer Rindenschäden fördert.

1. Harnstoff

Viele Menschen sind gegenüber Harnstoff skeptisch: „Wozu ist das gut? Stickstoffdünger, warum sollte man ihn im Herbst verwenden?“ Aber sie irren sich! In hohen Konzentrationen (500 g pro 10 Liter Wasser) wirkt er überhaupt nicht als Dünger, sondern als starkes Insektizid.

Es vernichtet Schädlingsnester und tötet Pilze ab. Im Frühjahr treibt der Baum gesund und makellos aus. Keine Flecken oder Schäden. Seit Jahrzehnten bewährt!

Die erhöhte Konzentration ist kein Düngemittel mehr, sondern ein Schutzmittel. Sie ist besonders wirksam bei Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäumen.