7 Dinge, die Sie in das Pflanzloch für Tomaten geben sollten, um die besten Tomaten zu ernten
Hier geben wir Ihnen einige Tipps, damit Ihre Tomatenpflanzen gesund, ertragreich und schmackhaft werden. Die benötigten Mittel sind leicht zu finden, manchmal sogar schon zu Hause vorhanden oder überall erhältlich. Möchten Sie mehr darüber erfahren?
Gärtnern bereitet bekanntlich Freude. Erfolgreiches Gärtnern führt zu großartigen Ergebnissen. Und diese Tipps helfen Ihnen dabei, Ihre Tomaten so wachsen zu lassen, wie Sie es sich wünschen – und sogar noch besser, als Sie es sich vorgestellt haben. Ist das nicht fantastisch?
Eine reiche Ernte dicker, saftiger, praller, süßer und leicht säuerlicher Tomaten erwartet Sie. Und nicht nur das: Frisch gepflückt und direkt im Garten genossen, ist der Geschmack einfach unvergleichlich – viel besser als gekaufte Tomaten.
#1 Fischköpfe

Fischköpfe zählen zu den ältesten natürlichen Düngemitteln und sind reich an Stickstoff, Phosphor, Kalzium und Spurenelementen, die Tomaten zum Gedeihen benötigen. Während sie sich zersetzen, geben sie die Nährstoffe langsam ab und versorgen die Pflanzen so über Wochen.
Die indigenen Gärtner Nordamerikas nutzten Fische als Geheimwaffe für reichere Ernten, und Sie können es ihnen gleichtun. Vergraben Sie die Fischköpfe mindestens 30 cm tief, damit Tiere sie nicht ausgraben.
Für einen sofortigen Wachstumsschub vermischen Sie Pflanzenreste mit Wasser und einem Schuss Milch zu einem selbstgemachten Flüssigdünger. Sie werden mit der Zeit gesünderes Laub, kräftigere Stängel und höhere Erträge feststellen.
#2 Eierschalen

Eierschalen sind mehr als nur Küchenabfall; sie sind eine kalziumreiche Quelle, die Tomaten vor Blütenendfäule schützt. Dieses häufige Problem verursacht dunkle, eingesunkene Flecken auf den Früchten, wenn den Pflanzen Kalzium fehlt.
Zerkleinern Sie die Muschelschalen zu feinen Stücken oder Pulver, damit sie sich im Boden schneller zersetzen. Geben Sie sie direkt in die Pflanzlöcher oder streuen Sie sie um die Basis der Pflanze herum, um sie kontinuierlich mit Nährstoffen zu versorgen.
Ihre rauen Kanten schrecken zudem Schnecken ab und bieten somit einen doppelten Nutzen. Für optimale Ergebnisse sollten die Muscheln vor Gebrauch abgespült und getrocknet werden, damit sie sich leichter zersetzen.
#3 Bittersalz

Magnesium ist für die Photosynthese unerlässlich, und genau das liefert Bittersalz. Bei Magnesiummangel vergilben die Tomatenblätter und die Fruchtbildung verlangsamt sich.
Die Zugabe von 1–2 Esslöffeln Bittersalz in die Pflanzlöcher beugt Mangelerscheinungen von vornherein vor. Alternativ kann man es in Wasser auflösen (1 Esslöffel pro Gallone) und zur schnelleren Aufnahme direkt auf die Blätter sprühen.
Viele Gärtner berichten von kräftigeren Pflanzen und süßeren Früchten nach regelmäßiger Anwendung. Achten Sie jedoch darauf, maßvoll zu dosieren, da zu viel Magnesium das Gleichgewicht des Bodens stören kann.
#4 Kaffeesatz

Gebrauchter Kaffeesatz reichert den Boden mit Stickstoff an und verbessert gleichzeitig die Belüftung und Wasserspeicherung. Tomaten profitieren von dieser langsam freisetzenden Nährstoffquelle, insbesondere in der frühen Wachstumsphase.
Streuen Sie den Kaffeesatz dünn um die Pflanzen, mischen Sie ihn unter den Kompost oder bereiten Sie einen „Kaffee-Tee“ zu, indem Sie den Satz über Nacht in Wasser ziehen lassen. Er dient auch als leichter Mulch, hilft die Bodentemperatur zu regulieren und Unkrautwuchs zu hemmen.
Da Kaffeesatz leicht sauer ist, eignet er sich besonders gut für zu alkalische Böden. In Kombination mit Kompost ergibt er ein nährstoffreiches Wachstumsmedium.
#5 Aspirin

Es mag überraschen, aber Aspirin kann Tomaten helfen, Krankheiten besser zu widerstehen und höhere Erträge zu erzielen. Die Salicylsäure im Aspirin ahmt natürliche Pflanzenhormone nach, die Abwehrreaktionen auslösen.
Geben Sie 2–3 zerdrückte Tabletten in jedes Pflanzloch oder lösen Sie einige in Wasser auf und besprühen Sie die Blätter. Diese Behandlung kann das Risiko von Krautfäule, Mehltau und anderen häufigen Tomatenkrankheiten verringern.
Gesündere Pflanzen bedeuten besseren Fruchtansatz und höhere Erträge. Stellen Sie es sich vor, als würden Sie Ihren Tomaten auf natürliche Weise ein stärkeres Immunsystem verleihen.
#6 Backpulver

Backpulver ist ein cleverer Trick für Gärtner, die süßere Tomaten züchten möchten. Eine kleine Menge um die Tomatenbasis herum zu streuen, senkt den Säuregehalt des Bodens und trägt so dazu bei, die Säure der Früchte zu reduzieren.
Diese Methode eignet sich am besten für leicht saure Böden. Sparsam anwenden; zu viel kann die Bodengesundheit beeinträchtigen und nützliche Mikroorganismen schädigen.
In Kombination mit regelmäßigem Gießen und ausreichend Sonnenlicht können Sie so aromatische, ausgewogene Tomaten ernten. Ein einfacher Küchentrick, der den Geschmack ganz ohne Chemie verbessert.
#7 Knochenmehl

Knochenmehl liefert Phosphor, einen essenziellen Nährstoff für das Wurzelwachstum, die Blütenbildung und die Fruchtentwicklung. Tomaten, die in phosphorreichem Boden wachsen, bilden tendenziell mehr Blüten und tragen somit mehr Früchte.
Geben Sie eine Handvoll Knochenmehl in das Pflanzloch oder arbeiten Sie es in die Erde um bereits vorhandene Pflanzen ein. Es enthält außerdem Kalzium, das die Zellstruktur stärkt und Krankheiten wie Blütenendfäule vorbeugt.
Da Knochenmehl Nährstoffe langsam freisetzt, eignet es sich perfekt für eine gleichmäßige Nährstoffversorgung während der gesamten Saison. In Kombination mit Kompost entsteht ein ideales Langzeitdüngungssystem.