08.01.2026

Wie man Geranien (Pelargonien) oder Malven durch Stecklinge vermehrt – Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den vollen Erfolg

Від Solia Solia

Geranien und Malven (auch bekannt als Malva ) sind beliebte Zierpflanzen, die für ihre leuchtenden Blüten und ihre Pflegeleichtigkeit bekannt sind. Ob im Topf, in der Hängeampel oder im Beet – sie sorgen für langanhaltende Farbtupfer und sind in vielen Gärten weltweit beliebt.

Einer der größten Vorteile dieser Pflanzen ist ihre einfache Vermehrung. Anstatt jede Saison neue Pflanzen zu kaufen, können Sie Ihre Geranien oder Malven ganz einfach zu Hause durch Stecklinge vermehren. Diese Methode ist kostengünstig, lohnend und – bei richtiger Anwendung – nahezu narrensicher.

Hier finden Sie eine vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Vermehrung von Geranien oder Malven durch Stecklinge, die für gesunde neue Pflanzen und einen blühenden Garten sorgt.


Warum Stecklinge zur Vermehrung verwenden?

Die Vermehrung durch Stecklinge bietet mehrere Vorteile:

  • Schnelle Ergebnisse : Schon nach wenigen Tagen können Sie neues Wachstum feststellen.
  • Klonen der Mutterpflanze : Gewährleistet, dass die neue Pflanze die gleiche Farbe, Wuchsform und Widerstandsfähigkeit aufweist.
  • Kostensparend : Es müssen keine neuen Pflanzen oder Samen gekauft werden.
  • Weniger Wartezeit : Stecklinge reifen im Vergleich zur Anzucht aus Samen schneller.

Sowohl Geranien als auch Malven wurzeln leicht und sind daher ideal für Anfänger.


Wann man Stecklinge nimmt

Die beste Zeit zur Vermehrung dieser Pflanzen ist während ihrer Wachstumsphase – typischerweise vom Frühling bis zum Spätsommer. Vermeiden Sie es, Stecklinge bei extremer Hitze oder Kälte zu schneiden. Wenn Sie Ihre Pflanzen im Winter drinnen überwintern, ist der Spätwinter bis zum frühen Frühling ebenfalls ein guter Zeitpunkt, um neue Stecklinge zu ziehen.


Benötigte Materialien

  • Eine gesunde Geranien- oder Malvenmutterpflanze
  • Scharfe Gartenschere oder Schere
  • Kleine Töpfe oder Behälter
  • Leichte, gut durchlässige Blumenerde (eine Mischung aus Torf, Perlit und Sand eignet sich gut).
  • Bewurzelungshormon (optional, aber empfohlen)
  • Sprühflasche oder Gießkanne
  • Ein durchsichtiger Plastikbeutel oder eine Anzuchtkuppel (optional zur Feuchtigkeitsregulierung)

Schrittweiser Ausbreitungsprozess

1. Wählen Sie einen gesunden Stängel

Wählen Sie einen nicht blühenden Trieb Ihrer Mutterpflanze. Er sollte grün, gesund und etwa 10–15 cm lang sein. Blühende Triebe sollten vermieden werden, da die Pflanze ihre Energie in die Blüte statt in die Wurzelbildung investiert.

2. Einen sauberen Schnitt machen.

Schneiden Sie mit einer scharfen, sterilisierten Schere oder Gartenschere direkt unterhalb eines Blattknotens (der Stelle, an der die Blätter austreiben) ab. Entfernen Sie Blüten, Knospen und die unteren Blätter, sodass nur wenige kleine Blätter an der Spitze verbleiben. Dadurch kann der Steckling seine Energie in die Wurzelbildung investieren.

3. Lassen Sie den Steckling trocknen

Lassen Sie den Steckling einige Stunden an einem schattigen, trockenen Ort liegen, damit sich an der Schnittstelle eine schützende Kallushaut bilden kann. Dies beugt Fäulnis beim Einpflanzen in Erde vor.

4. (Optional) Bewurzelungshormon auftragen

Tauchen Sie das verhornte Ende in Bewurzelungshormonpulver oder -gel, um eine schnellere und kräftigere Wurzelbildung zu fördern. Dies ist zwar nicht unbedingt notwendig, kann aber Ihre Erfolgschancen erhöhen.

5. Steckling einpflanzen

Füllen Sie einen kleinen Topf mit gut durchlässiger Erde. Stechen Sie mit einem Bleistift oder Stöckchen ein Loch hinein und setzen Sie den Steckling vorsichtig etwa bis zur Hälfte in die Erde. Drücken Sie die Erde um den Steckling herum leicht an, um ihn zu fixieren.


Pflege Ihres neuen Stecklings

  • Bewässerung : Besprühen Sie die Erde leicht oder gießen Sie vorsichtig, um sie anzufeuchten. Vermeiden Sie Staunässe. Die Erde sollte feucht, aber nicht nass sein.
  • Luftfeuchtigkeit : Decken Sie den Topf mit einer durchsichtigen Plastiktüte ab oder stellen Sie ihn in ein Anzuchtgewächshaus, um die Luftfeuchtigkeit zu erhalten. Achten Sie darauf, dass die Blätter nicht mit der Plastiktüte in Berührung kommen, um Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Licht : Stellen Sie den Topf an einen hellen Ort mit indirektem Sonnenlicht. Zu viel direktes Sonnenlicht kann den Steckling stressen.
  • Temperatur : Für optimales Wurzelwachstum sollten Temperaturen zwischen 18 und 24 °C (65–75 °F) angestrebt werden.

Die Wurzelbildung beginnt in der Regel innerhalb von 1–3 Wochen. Sie können die Bewurzelung testen, indem Sie vorsichtig am Steckling ziehen – Widerstand zeigt an, dass sich Wurzeln gebildet haben.


Transplantation und weitere Betreuung

Sobald der Steckling kräftige Wurzeln gebildet hat und neue Blätter treibt, kann er umgepflanzt werden. Sie können ihn entweder in einen größeren Topf setzen oder direkt ins Freiland pflanzen.

  • Verwenden Sie frische Erde, um neues Wachstum anzuregen.
  • Gewöhnen Sie die Pflanze über einige Tage hinweg allmählich an direkteres Sonnenlicht.
  • Während der Wachstumsperiode regelmäßig gießen und alle 2–4 Wochen mit einem ausgewogenen Dünger düngen.

Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt

  • Überwässerung : Einer der häufigsten Gründe für das Eingehen von Stecklingen. Achten Sie auf gute Drainage im Boden.
  • Verwendung von Blütenstängeln : Diese lenken die Energie auf die Blüten, nicht auf die Wurzeln.
  • Das Überspringen der Trocknungsphase : Frisch geschnittene Stängel können verfaulen, wenn sie sofort eingepflanzt werden, ohne dass sich ein Kallus gebildet hat.

Schlussbetrachtung

Die Vermehrung von Geranien oder Malven durch Stecklinge ist eine der einfachsten und schönsten Methoden, den Garten zu erweitern. Mit nur wenigen Hilfsmitteln und etwas Geduld können Sie neue Pflanzen ziehen, die Ihren Garten oder Ihre Wohnräume mit leuchtenden Farben und Leben bereichern. Ob Anfänger oder erfahrener Gärtner – diese Methode garantiert eine hohe Erfolgsquote und minimalen Aufwand.

Probieren Sie diese Technik einmal aus, und Sie werden sehen, wie einfach es ist, Ihre Lieblingsblumenpflanzen Jahr für Jahr prächtig gedeihen zu lassen.