29.01.2026

Wie man eine Rose in eine andere Sorte veredelt: Der Trick wurde endlich enthüllt

Від Solia Solia

Es klingt nach einer Aufgabe für Profis, aber in Wirklichkeit kann es jeder: Hier lernen Sie, wie man Rosen veredelt – und zwar mit anderen Sorten.

Rosen und Rosenknospen
Viele denken, man müsse ein erfahrener Gärtner sein, um eine Rose zu veredeln. Dabei ist es ganz einfach, wenn man ein paar Tipps beachtet. Rosenveredelung ist zwar nicht leicht, aber wenn man die einzelnen Schritte einmal verstanden hat, ist es ein wunderbares Erlebnis, die Blüten anderer Sorten zu sehen. Eine völlig natürliche Kreation, ohne andere Sorten kaufen oder Zeit verschwenden zu müssen.

Rosenveredelung: So geht’s mit anderen Sorten
Rosenveredelung ist nicht schwierig, man muss nur die grundlegenden Schritte befolgen. Die Ergebnisse sind nicht sofort sichtbar, aber die Freude darüber ist es wert. Durch die Veredelung werden zwei Pflanzen unterschiedlicher Sorten vereint, wodurch eine einzigartige Rose entsteht.

Zunächst ist die Wahl der Unterlage entscheidend für die Veredelung. Erfahrene Gärtner empfehlen die Kombination einer Hagebutte mit einer Vielblütigen Rose, besonders Anfängern.

Die Hundsrose hat kräftige Wurzeln und ist pflegeleicht, da sie sich an jeden Boden anpasst. Außerdem eignet sie sich hervorragend zum Umpflanzen. Die Vielblütige Rose hat flache Wurzeln, die sich ebenfalls ideal für diese Kombination eignen.

Rosen und Gartenarbeit

Um die Unterlage zu gewinnen, werden die Samen beider Sorten entweder eingepflanzt oder durch Stecklinge vermehrt. Vorgehensweise: Schneiden Sie im Winter zwei etwa 20 cm lange Triebe ab, pflanzen Sie diese im Sommer ein und ziehen Sie Ihren eigenen Sämling.

Wissenswertes und Tipps
Vor dem Umpflanzen benötigen Sie die notwendigen Werkzeuge, wie z. B. eine desinfizierte Schere und Bindematerial. Führen Sie das Umpflanzen nur bei einer Außentemperatur von 25 Grad durch.

Schneiden Sie den Steckling mit den benötigten Werkzeugen ab. Achten Sie dabei auf einen geraden, nicht ganz sauberen Schnitt. Entfernen Sie vorher Blätter und Dornen, um das Arbeiten zu erleichtern. Nun befestigen Sie das abgeschnittene Teil am Wurzelstock. Anschließend können Sie es mit Bast oder einem anderen leichten Material umwickeln, das die Schnittstelle abdeckt.

Nach einem Monat können Sie das Ergebnis überprüfen, indem Sie den Bast entfernen und den Zustand der verpflanzten Rose kontrollieren.

Rosenveredelung
Jetzt folgt der wichtigste Arbeitsschritt. Im Februar wird der Wurzelstock direkt an der Veredelungsstelle angeschnitten. Im Frühjahr erscheint der erste Trieb. Warten Sie, bis er etwa 15 Zentimeter hoch ist. Anschließend muss er zurückgeschnitten und die Wildtriebe um die Veredelungsstelle herum entfernt werden.

Lassen Sie sich immer von einem professionellen Gärtner beraten, da nicht alle Rosen für die Veredelung geeignet sind.