Gib sie mir bitte dringend nach der Hitze! Gurken, Tomaten und Paprika werden sich bei dir bedanken.
Nach einer langen Hitzewelle leiden Gemüsepflanzen oft unter starkem Stress. Blätter verlieren an Elastizität, Fruchtknoten können abfallen und das Fruchtwachstum verlangsamt sich merklich. In dieser Zeit verwende ich einen einfachen, natürlichen Dünger, der leicht selbst hergestellt werden kann. Er stärkt die Pflanzen und schafft günstige Bedingungen für eine weitere Fruchtbildung.
Natürlicher Dünger nach einer Hitzewelle
Zutaten:
1 Liter warme Milch;
1 Päckchen Trockenhefe (11 g);
1 EL Honig;
Wasser – bis zu 10 Liter
Zubereitung:
Honig in warmer Milch auflösen, Trockenhefe hinzufügen und gut verrühren. Die Mischung 1–2 Stunden an einem warmen Ort stehen lassen. Während dieser Zeit beginnt die Gärung; es bildet sich Schaum – das bedeutet, dass der Dünger fertig ist.
Anschließend in einen Eimer füllen und mit sauberem Wasser auf 10 Liter auffüllen.
Anwendung: Die Pflanzen nur direkt an den Wurzeln auf angefeuchteter Erde gießen.
Verbrauchsmenge:
Gurken – 0,5–1 l pro Strauch;
Tomaten – 1 l pro Strauch;
Paprika – 0,5–0,7 l pro Strauch.
Die Düngung sollte idealerweise abends oder morgens erfolgen, wenn die Sonne nicht direkt scheint.
Viele Hobbygärtner berichten, dass sich das Gemüse nach der Düngung schneller von der Hitze erholt, weiterhin neue Fruchtknoten bildet und länger Früchte trägt.
Nützliche Tipps:
Vor der Düngung die Beete unbedingt mit klarem Wasser wässern.
Keine heiße Milch verwenden – sie kann die Hefen zerstören.
Die Düngung sollte maximal alle 10–14 Tage erfolgen.
Einige Tage nach der Düngung empfiehlt es sich, die Pflanzen mit Holzasche oder einem anderen Kaliumdünger zu versorgen, um Kaliumverluste auszugleichen.