Ich gieße nur 2 Esslöffel pro 10 Liter Wasser unter die Gurken, und die Ernte reicht für mich und meine Nachbarn!
Während der Gurkensaison verwende ich zwei einfache Düngemittel. Das erste fördert die Fruchtbildung, das zweite regt das Wachstum an und stärkt das Wurzelsystem. Das Ergebnis freut mich jedes Mal: Die Gurken wachsen gleichmäßig, sind saftig und ich kann sie fast täglich ernten.
Dünger Nr. 1 – Kaliumhumat
Kaliumhumat verbessert die Nährstoffaufnahme, stärkt die Pflanzen bei Hitze, regt die Bildung neuer Fruchtknoten an und fördert die Fruchtbildung.
Zutaten:
2 EL Kaliumhumat;
10 l Wasser.
Anwendung:
Kaliumhumat in einem Eimer Wasser auflösen und gut verrühren. Die Gurken nur unterhalb der Wurzeln auf angefeuchteter Erde gießen. Etwa 0,5–1 Liter Lösung reichen für einen ausgewachsenen Strauch.
Diese Düngung alle 10–14 Tage wiederholen.
Dünger Nr. 2 – Hefe
Hefe aktiviert nützliche Bodenmikroorganismen, fördert das Wurzelwachstum und beschleunigt das Pflanzenwachstum.
Zutaten:
1 Päckchen Trockenhefe (7–11 g);
2 EL Zucker;
10 l warmes Wasser.
Zubereitung:
Hefe und Zucker in warmem Wasser auflösen. Die Mischung 2–3 Stunden ziehen lassen, um die Gärung zu starten. Anschließend den Aufguss im Verhältnis 1:5 mit klarem Wasser verdünnen. Zum Beispiel 1 Liter Hefeaufguss mit 5 Litern Wasser mischen. Nur direkt unter die Wurzeln auf feuchte Erde gießen. Pro Strauch ca. 0,5–1 Liter der fertigen Lösung verwenden. Es genügt, den Hefedünger 2–3 Mal pro Saison im Abstand von ca. zwei Wochen anzuwenden.
Durch solch einfache Pflege tragen die Gurken lange Zeit Früchte, die Blätter bleiben sattgrün, die Fruchtknoten fallen nicht ab und die Ernte reicht nicht nur für Salate, sondern auch zum Einmachen und sogar zum Bewirten von Nachbarn.