25.07.2026

Von 8 Sorten blieben nur 3 übrig: Welche Zucchini lohnen sich wirklich zum Anpflanzen? (Mein ehrliches Experiment)

Від Solia Solia

Jedes Jahr dasselbe Spiel: Ich sehe die bunten Samentüten, lese „Superertragreich“, „Besonders lecker“ – und möchte am liebsten alles kaufen. Doch in der Praxis erweisen sich von acht Sorten höchstens zwei oder drei als ertragreich.

Diesmal wollte ich nicht raten, sondern es ausprobieren. Ich pflanzte acht verschiedene Zucchini-Sorten und -Hybriden, die Pflege war immer gleich: gießen, auflockern, sparsam düngen. Und hier das Ergebnis: Nur drei Sorten haben meine Erwartungen wirklich erfüllt. Der Rest – eher nebenbei.

Zuerst kurz zu den Enttäuschungen:

„Zolotinka“ sieht zwar schön aus, aber der Ertrag ist gering, die Schale wird schnell rau und der Geschmack mittelmäßig.

„Iskander F1“ reift früh und gleichmäßig, ist aber geschmacklos und hat nicht die typische Zucchini-Süße.

„Grybovsky 37“ ist wie ein Dschungel gewachsen, aber es bringt kaum etwas – wässriges Fruchtfleisch und ein schwacher Ertrag.

„Aeronaut“ ist ein totaler Reinfall: groß, aber geschmacklos, mit einem riesigen Kern.

Und nun zu den Sorten, die wirklich einen Platz im Gartenbeet verdienen.

Platz 3 – „Tsukesha“

Eine sehr zuverlässige Sorte. Die Sträucher sind kompakt und stehen stabil. Die Früchte sind dunkelgrün, das Fruchtfleisch ist fest und saftig. Der größte Pluspunkt: Die Schale bleibt lange schön weich. Ideal zum Braten, für Puffer und Eintöpfe.

Platz 2 – „Kavili F1“

Ein echter Alleskönner. Sehr frühreif und extrem ertragreich. Sie bildet sogar ohne Bestäubung Fruchtknoten und ist daher wetterunabhängig. Die Zucchini sind gleichmäßig, zart und ohne Hohlräume. Einziger Minuspunkt: Das Saatgut muss jedes Jahr neu gekauft werden.

Platz 1 – „Skvorushka“

Mein Favorit.
Eine unglaublich leckere Sorte. Das Fruchtfleisch ist zart, leicht ölig und hat beim Braten einen herrlich goldbraunen Geschmack. Die Ernte ist stabil, die Sträucher sind pflegeleicht, die Früchte sind jung perfekt. Sie eignen sich hervorragend für alles – vom Braten bis zum Einfrieren.

Nach diesem Versuch habe ich für mich beschlossen:

Man sollte nicht der Anzahl der Sorten hinterherjagen – es ist besser, bewährte Sorten zu wählen.

Nächste Saison werde ich nur diese drei anpflanzen:

„Kavili F1“ – für eine frühe Ernte

„Tsukesha“ – für Stabilität

„Skvorushka“ – für Geschmack. Und ich bin ehrlich: Drei gute Sträucher sind besser als acht „nur für alle Fälle“.