28.07.2026

Wie man Gurken Ende Juli und August richtig düngt, damit die Blätter nicht gelb werden und die Ernte bis in den Herbst reicht

Від Solia Solia

Ende Juli und im August verfärben sich Gurken oft gelb, werden schwächer und tragen weniger Früchte. Der Grund dafür liegt nicht immer in einem Mangel an Nährstoffen. In dieser Zeit benötigen die Pflanzen eine umfassende Pflege, die das Wurzelsystem stärkt, ihnen hilft, Temperaturabfälle zu überstehen und sie vor Krankheiten schützt.

Im Folgenden finden Sie einige effektive Düngemaßnahmen, die dazu beitragen, grüne Blätter zu erhalten und die Fruchtbildung zu fördern.

Warum verfärben sich Gurken im Spätsommer gelb?
In der zweiten Sommerhälfte sind die Tage noch warm und die Nächte kühl. Durch den starken Temperatursturz, den reichlichen Tau und die erhöhte Luftfeuchtigkeit arbeitet das Wurzelsystem schlechter und nimmt weniger Nährstoffe auf.

Daher kann es trotz ausreichender Düngung im Boden zu Mangelerscheinungen kommen.

  1. Blattdüngung für eine schnelle Erholung
    Wenn die Blätter bereits heller werden oder gelb werden, erzielt eine Blattdüngung die schnellste Wirkung.

Für 10 Liter Wasser benötigen Sie:

1 EL Harnstoff;

½ TL Zitronensäure;

1 EL flüssiges Kaliumhumat.
Zitronensäure verbessert die Nährstoffaufnahme, und Kaliumhumat stärkt die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen Stress.

Besprühen Sie die Pflanzen abends und benetzen Sie dabei sowohl die Blattober- als auch die Blattunterseiten.

  1. Kalziumdüngung unter der Wurzel
    Nach kühlen Nächten reagieren Gurken gut auf Kalziumnitrat.

Lösung:

20 g Kalziumnitrat (ca. 1 EL ohne Streuer);

10 Liter Wasser.
Gießen Sie 1 Liter pro Pflanze, jedoch erst nach dem regulären Gießen.

Kalzium stärkt die Pflanzen, verbessert die Aufnahme anderer Nährstoffe und trägt dazu bei, dass die Blätter länger gesund und grün bleiben.

  1. Milchlösung mit Jod zum Schutz vor Mehltau
    Gelbe Flecken auf den Blättern können ein Zeichen für Pilzbefall sein und nicht unbedingt auf Nährstoffmangel hindeuten.

Zur Vorbeugung bereiten Sie eine einfache Lösung zu:

1 Liter Milch oder Molke;
9 Liter Wasser;
10 Tropfen Jod.
Gut vermischen und die Sträucher besprühen.

Es empfiehlt sich, diese Behandlung alle 7–10 Tage zu wiederholen.

Die Molke bildet einen dünnen Schutzfilm auf den Blättern, und das Jod hemmt die Entwicklung von Pilzinfektionen.

  1. Brennnesselaufguss mit Holzasche
    Diese natürliche Düngung verlängert die Fruchtbildung und regt die Bildung neuer Fruchtknoten an.

Für 10 Liter Wasser benötigen Sie:

1 Liter abgeseihten Brennnesselaufguss;

1 Tasse gesiebte Holzasche.

Gut vermischen und sofort verwenden.

Gießen Sie etwa 1 Liter der Lösung auf die feuchte Erde unter jedem Strauch.

Brennnessel versorgt die Pflanzen mit verfügbarem Stickstoff, und Asche liefert Kalium, das für die Bildung neuer Früchte notwendig ist.

Wichtige Düngeregeln: Gurken nur bei warmem Wetter düngen. Die beste Zeit dafür ist morgens oder abends. Nicht auf kalte oder zu nasse Erde düngen. Vor dem Düngen die Erde immer mit klarem Wasser wässern. Sind die Blätter bereits vollständig gelb, sollten sie entfernt werden. Anschließend die Pflanzen direkt an der Wurzel besprühen und düngen. Bei richtiger Pflege bleiben Gurken bis Ende Juli und im August lange grün, bilden aktiv neue Fruchtknoten und erfreuen bis in den Herbst hinein mit einer reichen Ernte.