Ich gebe das zu 10 Litern Wasser, und die Tomaten wachsen wie verrückt.
Ehrlich gesagt war ich sehr skeptisch, als ich diesen Tomatendünger zum ersten Mal ausprobiert habe.
Es schien mir nur so ein weiteres Hausmittel zu sein, das Wunder verspricht, aber nichts bringt.
Doch schon nach einer Woche habe ich meine Sträucher nicht wiedererkannt. Die Anzahl der Blüten hatte sich fast verdoppelt, und die Anzahl der Fruchtknoten hatte sich um ein Vielfaches erhöht.
Einen Monat später war die Ernte so üppig, dass wir einige der reifen Tomaten an die Nachbarn verschenken mussten. Unsere Familie kam mit der Menge an Früchten einfach nicht zurecht. Und dabei brauchte es nur drei Tabletten, einen Eimer Wasser und etwas Zeit.
Ich erzähle euch später mehr über diese Tabletten. Zuerst möchte ich erklären, warum der Juli als der wichtigste Monat für Tomaten gilt.
Tomaten brauchen die richtige Pflege. Viele glauben, nach dem Pflanzen sei alles ganz einfach: gießen, den Strauch anbinden, die Seitentriebe entfernen, und dann heißt es nur noch auf die Ernte warten.
Doch in der Praxis sieht es anders aus.
Zuerst wachsen die Pflanzen schnell, entwickeln kräftige Stängel und dichtes Laub und wirken kräftig und gesund. Dann scheint ihr Wachstum jedoch ins Stocken zu geraten. Die Sträucher sind zwar schön grün, bilden aber weniger neue Blütenstände, und die Fruchtknoten wollen sich nur zögerlich entwickeln.
Das Problem liegt darin, dass die meisten Nährstoffe vom oberirdischen Wachstum und nicht von der Fruchtbildung verbraucht werden.
Genau jetzt ist es wichtig, den Pflanzen zu helfen. Wenn Sie ihnen rechtzeitig den nötigen Dünger geben, regen die Sträucher die Bildung neuer Blüten und Fruchtknoten an. Andernfalls verlangsamt sich das Wachstum merklich.
Glücklicherweise gibt es eine einfache Möglichkeit, die Pflanzen zu unterstützen, ohne komplizierte Pläne oder teure Vorbereitungen.
Warum der Juli als entscheidend gilt
Viele Gärtner machen denselben Fehler.
Vor der Blüte düngen sie ihre Tomaten regelmäßig, und wenn die ersten Früchte erscheinen, denken sie, die Hauptarbeit sei getan.
Doch gerade im Juli blühen die Pflanzen, insbesondere die hochwachsenden Sorten, noch einmal kräftig.
Wenn Ihre Tomatenpflanzen Nährstoffmangel zeigen:
fallen die Blüten nach und nach ab;
wird ein Teil der Fruchtknoten von selbst abgeworfen; die unteren Früchte wachsen nur langsam; bilden sich kaum noch neue Fruchtstände.
Ich hatte dieses Problem selbst einmal. Die Sträucher sahen prächtig aus, aber die Ernte ließ zu wünschen übrig.
Ein erfahrener Gärtner empfahl mir dann, dass Tomaten besonders im Juli zusätzliche Nährstoffe benötigen.
Ich beschloss, diesen Rat zu testen – und schon in dieser Saison musste ich die Sträucher dringend stützen, da die Fruchtstände viel größer ausfielen als erwartet.
Drei-Tabletten-Dünger
Nun zum Rezept:
Sie benötigen:
3 Kaliumhumat-Tabletten;
10 Liter warmes Wasser;
etwas Geduld.
Ich bereite die Lösung folgendermaßen zu:
Zuerst zerdrücke ich die Tabletten – so lösen sie sich viel schneller auf.
Dann gebe ich sie in einen Eimer mit warmem Wasser und rühre gründlich um.
Danach lasse ich die Lösung etwa ein bis zwei Stunden einwirken.
Ich gieße ausschließlich an den Wurzeln und verwende etwa einen halben Liter pro Strauch.
Sollte etwas Lösung übrig bleiben, besprühe ich nach ein paar Tagen damit die Blätter. Diese Behandlung ist am besten abends durchzuführen, wenn die Sonne die Pflanzen nicht mehr direkt bräunt.
Die Ergebnisse sind recht schnell sichtbar.
Nach wenigen Tagen bilden sich neue Knospen.
Eine Woche später beginnt eine weitere Blütephase.
Nach einigen weiteren Tagen sind die Sträucher mit unzähligen frischen Knospen bedeckt.
Und nach einem Monat ist die Ernte so reichlich, dass man sich schon vorher überlegen muss, wo man all die reifen Tomaten unterbringen soll.
Ist Kaliumhumat das einzige Mittel, das diesen Effekt erzielt?
Natürlich nicht.
Es gibt weitere Mittel, die viele im Sommer erfolgreich anwenden.
Zum Beispiel:
Eine Boraxlösung zum Besprühen der Blütenstände fördert die Knospenbildung;
Einige Tropfen Jod pro Liter Wasser dienen als zusätzliche vorbeugende Behandlung.
Ein Aufguss aus Holzasche versorgt die Pflanzen mit Kalium, Kalzium und Magnesium.
Es gibt jedoch eine wichtige Regel:
Verwenden Sie nicht alle möglichen Düngemittel gleichzeitig in der Hoffnung auf maximale Ergebnisse.
Ein Überschuss an verschiedenen Nährstoffen kann genauso schädlich sein wie ein Mangel.
Wenn Sie eine einfache und unkomplizierte Methode bevorzugen, ist Kaliumhumat nach wie vor eine der praktischsten Optionen.
Meine wichtigste Erkenntnis aus jahrelanger Erfahrung im Tomatenanbau lautet:
Am wichtigsten ist es, den Juli nicht zu verpassen.
Im Hochsommer können Ihre Tomatenpflanzen einen zweiten Wachstumsschub erhalten.
Nach rechtzeitiger Düngung konzentrieren sich die Pflanzen nicht mehr ausschließlich auf das Wachstum von Stängel und Blättern, sondern beginnen aktiv mit der Ernte.
Solange das Wetter warm bleibt, bilden sie weiterhin neue Fruchtstände.
Kräftige und gut genährte Pflanzen vertragen widrige Bedingungen deutlich besser und sind viel weniger anfällig für verschiedene Krankheiten, einschließlich Krautfäule.
Verschieben Sie das Düngen daher nicht. Schon drei Kaliumhumat-Tabletten, zehn Liter Wasser und etwas Zeit können den Erfolg der gesamten Saison maßgeblich beeinflussen.
Verwenden Sie Kaliumhumat beim Tomatenanbau? Teilen Sie Ihre Erfahrungen und verraten Sie uns, welche Düngemittel sich für Sie am besten bewährt haben.unsere Gegend.