14.03.2025

Garten: Die 10 besten Naturdünger zum Selbermachen

Від Solia Solia

Neugestaltung Ihres Gartens: Selbstgemachter Naturdünger

Für einen üppigen Garten und ein blühendes Gemüsebeet ist Dünger ein Muss. Kommerzielle chemische Lösungen belasten jedoch nicht nur Ihr Budget, sondern bergen auch Gesundheits- und Umweltrisiken. Natürliche, selbstgemachte Lösungen sind daher die klügere Wahl.

Überraschenderweise haben Sie die meisten Zutaten wahrscheinlich schon zu Hause. Für die Zubereitung von Aufgüssen oder Düngemitteln ist Regenwasser vorzuziehen, und Kunststoffbehälter eignen sich ideal zum Mazerieren.

Kaffeesatz:

Wer Koffein liebt, sollte seinen Kaffeesatz nicht wegwerfen! Er ist eine vielseitige Bereicherung für Ihren Garten und eignet sich sowohl für Pflanzkübel als auch für Blumenbeete und Gemüsebeete.

Besonders Rosen, Rhododendren, Magnolien und Hortensien profitieren davon. Kaffeesatz hält nicht nur Schädlinge fern, sondern reichert den Boden auch mit organischen Stoffen an, wodurch der Stickstoffgehalt und der Säuregehalt erhöht werden.

Teebeutel:

Fördern Sie die Blütenbildung Ihrer Pflanzen und nähren Sie Gemüse oder Obstbäume, indem Sie Teebeutel in Wasser ziehen lassen.

Das mit Tee angereicherte Wasser kann anschließend zum Gießen verwendet werden.

Bananenschale:

Bananenschalen sind reich an Kalium, Phosphor und Kalzium und daher ein Segen für Pflanzen. Vergraben Sie die Schale einfach am Fuß einer Pflanze, damit sie zersetzt wird und Nährstoffe freisetzt. Überreife Bananen können eingefroren und später am Fuß der Pflanze vergraben werden.

Alternativ können Sie die Schalen 2–3 Tage einweichen und einen Aufguss herstellen und den Saft anschließend auf Setzlinge oder Pflanzen sprühen.

Bittersalz:

Bittersalz ist dank seines Magnesium- und Schwefelgehalts eine wohltuende Ergänzung. Mischen Sie 1 Esslöffel davon mit 4 Litern Wasser und gießen Sie damit Setzlinge. Besonders Tomatenpflanzen und Rosen gedeihen damit.

Eierschalen:

Zerkleinerte Eierschalen rund um die Pflanzen liefern Kalzium. Alternativ können Sie etwa zwanzig Eierschalen in vier Litern Wasser kochen, über Nacht ziehen lassen, anschließend filtern und auf den Pflanzenfuß sprühen.

Aufguss aus geschnittenem Gras:

Füllen Sie einen Eimer mit geschnittenem Gras, bedecken Sie ihn mit Wasser und lassen Sie ihn 3–5 Tage gären, bevor Sie ihn verdünnen und zum Düngen von Pflanzen verwenden.

Organischer Kompostaufguss:

Lassen Sie organischen Kompost 3–5 Tage in Wasser ziehen und verdünnen Sie ihn dann, bis er eine bernsteinfarbene Farbe hat. So erhalten Sie einen nährstoffreichen Dünger, der für alle Pflanzen geeignet ist.

Brennnesseln:

Vergraben Sie Brennnesselblätter unter Pflanzen oder stellen Sie Brennnesseldünger her, indem Sie Brennnesseln 15 Tage lang in Wasser mazerieren, bevor Sie sie filtern und verdünnen.

Beinwell:

Verwenden Sie Beinwell als Mulch oder bereiten Sie Beinwelldünger zu, indem Sie frische Blätter mit Wasser mischen, 1–2 Wochen gären lassen und dann verdünnen.

Vollpflanzendünger:

Zerkleinern Sie grüne Pflanzen und weichen Sie sie in Wasser ein, um einen nährstoffreichen Dünger zu erhalten.

Holzasche:

Verwenden Sie unbemalte Holzasche, um eine milchige Flüssigkeit zum Gießen von Pflanzen herzustellen.

Kochwasser:

Kühlen Sie das Gemüsekochwasser ab und verwenden Sie es zum Bewässern Ihres Gartens.

Federsaft:

Weichen Sie Federn mehrere Tage in Wasser ein und verwenden Sie die entstandene teefarbene Flüssigkeit anschließend unverdünnt zum Düngen von Pflanzen. Besonders Kohl und Stauden profitieren davon.