10 der besten Kräuter zum Anpflanzen in Eimern im November
Wenn die Temperaturen sinken und der größte Teil des Gartens zu verwelken beginnt, liegt die Annahme nahe, dass frische Kräuter bis zum Frühling nicht mehr auf den Tisch kommen.
Aber die Wahrheit ist: November ist die perfekte Zeit, um Kräuter in Eimern und Behältern anzubauen , sowohl drinnen als auch draußen.
Mit ein wenig Planung und Schutz vor Frost können Sie den ganzen Winter lang duftende Kräuter zum Kochen, für Tee und natürliche Heilmittel ernten.
Warum Eimer im November perfekt für den Kräuteranbau geeignet sind
Bevor wir uns mit einzelnen Kräutern beschäftigen, wollen wir darüber sprechen, warum Eimer beim Gärtnern in der kalten Jahreszeit so praktisch sind:
- Mobilität: Bei Frostgefahr können die Eimer problemlos ins Haus gebracht werden.
- Drainagekontrolle: Durch das Hinzufügen von Löchern im Boden wird ein gesundes Wurzelsystem gewährleistet und Fäulnis vorgebeugt.
- Platzsparend: Eimer passen auf Balkone, Terrassen oder in Küchenecken.
- Wärmespeicherung: An sonnigen Tagen erwärmt sich die Erde in den Eimern schneller, wodurch die Wurzeln aktiv bleiben.
- Schutz vor Schädlingen: Erhöhte Behälter halten Schnecken und andere Schädlinge der kalten Jahreszeit fern.
Für die meisten Kräuter eignen sich 3- bis 5-Gallonen-Eimer (mit Abflusslöchern). Füllen Sie diese mit hochwertiger Blumenerde, angereichert mit Kompost oder Wurmhumus für ein kräftiges Wachstum.
Die besten Kräuter für den Anbau in Eimern im November
Auch im nahenden Winter gedeihen viele winterharte oder bedingt winterharte Kräuter gut in Töpfen. Einige können mit leichtem Schutz im Freien stehen, während andere einen hellen Platz auf der Fensterbank bevorzugen.
Lassen Sie uns die besten Optionen genauer betrachten.
1. Petersilie (Petroselinum Crispum)
Petersilie gehört zu den am einfachsten anzubauenden Kräutern bei kühlem Wetter und gedeiht prächtig in Eimern. Sie verträgt leichten Frost und gewinnt an kühlen Tagen sogar an Geschmack.
Anbautipps:
- Verwenden Sie einen 30 cm tiefen Eimer mit nährstoffreicher, feuchter Erde.
- Stellen Sie einen halbschattigen Platz oder ein helles Fenster im Innenbereich auf.
- Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht – lassen Sie ihn niemals vollständig austrocknen.
Erntetipp: Schneiden Sie zuerst die äußeren Stängel ab, damit neue Blätter aus der Mitte nachwachsen und Sie so kontinuierlich ernten können.
Bonus: Petersilie ist reich an den Vitaminen A, C und K und stärkt somit das Immunsystem in den Wintermonaten.
2. Schnittlauch (Allium schoenoprasum)
Schnittlauch ist äußerst robust und übersteht Frost, wenn er in Töpfen gezogen wird. Sein mildes Zwiebelaroma verleiht Suppen, Omeletts und Salaten eine erfrischende Note.
Anbautipps:
- Pflanze die Pflanze in einen 25 cm tiefen Eimer mit gut durchlässiger Erde.
- Stellen Sie es an einen sonnigen Platz – ein nach Süden ausgerichtetes Fenster ist ideal.
- Schneiden Sie sie gelegentlich zurück, um neues Wachstum anzuregen.
Überwinterungstrick: Wenn die Außentemperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, stellen Sie den Eimer an einen kühlen, hellen Ort im Haus – der Schnittlauch treibt nach dem Erwärmen wieder aus.
3. Thymian (Thymus vulgaris)
Thymian gedeiht am besten an kühlen, trockenen Standorten und lässt sich hervorragend in Töpfen kultivieren. Dank seiner Pflegeleichtigkeit ist er ideal für vielbeschäftigte Gärtner.
Anbautipps:
- Verwenden Sie einen 25–30 cm großen Eimer mit sandigem, gut durchlässigem Boden.
- Lassen Sie die oberste Erdschicht zwischen den Wassergaben antrocknen.
- Sorgen Sie für mindestens 5 Stunden Sonnenlicht pro Tag.
Bonus: Die immergrünen Blätter des Thymians können das ganze Jahr über geerntet werden und sind für ihre antibakteriellen und atemwegsfördernden Eigenschaften bekannt – ideal für Tees in der kalten Jahreszeit.
4. Minze (Mentha spp.)
Minze liebt kühles Wetter und wächst kräftig in Eimern – das ist eigentlich die beste Art, sie anzubauen, da sie sich im Boden aggressiv ausbreiten kann.
Anbautipps:
- Verwenden Sie einen Eimer mit einem Durchmesser von 30–35 cm (Minzwurzeln breiten sich schnell aus).
- Die Erde sollte feucht, aber nicht nass sein.
- Stellen Sie die Pflanze an einen hellen, indirekt beleuchteten Ort oder in die Morgensonne.
Erntetipp: Die Triebspitzen regelmäßig einknipsen, um ein buschiges, dichtes Wachstum zu fördern.
Bonus: Verwenden Sie frische Minzblätter im Tee, in Desserts oder um in der Erkältungszeit auf natürliche Weise Verstopfungen zu lindern.
5. Rosmarin (Salvia rosmarinus)
Rosmarin ist bedingt winterhart und gedeiht gut in Töpfen, solange er genügend Sonnenlicht bekommt. Seine aromatischen, immergrünen Blätter sorgen den ganzen Winter über für Geschmack und natürlichen Duft.
Anbautipps:
- Verwenden Sie einen 30 cm großen Eimer mit sandigem, gut durchlässigem Boden.
- Staunässe vermeiden – Rosmarin verträgt keine nassen Wurzeln.
- Platzieren Sie es in der Nähe eines nach Süden ausgerichteten Fensters, damit es volles Sonnenlicht erhält.
Überwinterungstipp: Wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, sollte Rosmarin ins Haus geholt werden. Er kann dort bis zum Frühjahr in der Nähe eines Fensters oder unter Pflanzenlampen überwintern.
6. Koriander (Coriandrum sativum)
Koriander bevorzugt kühleres Wetter und schießt in der Sommerhitze oft in die Höhe – daher ist der November der perfekte Zeitpunkt, um ihn in Eimern anzubauen.
Anbautipps:
- Verwenden Sie einen tiefen Eimer (30 cm), um die Entwicklung der Pfahlwurzel zu ermöglichen.
- Säen Sie die Samen direkt in die Erde.
- Stellen Sie den Eimer in die volle Sonne, aber schützen Sie ihn vor starkem Wind.
Bonus: Koriander verträgt leichten Frost, und sein Aroma wird bei kühleren Temperaturen intensiver.
7. Oregano (Origanum vulgare)
Oregano ist ein mediterranes Kraut, das in Töpfen mit gut durchlässiger Erde gut gedeiht. In milden Klimazonen ist es immergrün und lässt sich problemlos im Haus überwintern.
Anbautipps:
- Verwenden Sie einen 10-Zoll-Eimer mit sandigem Boden.
- Sparsam gießen; Oregano bevorzugt trockenere Bedingungen.
- Regelmäßig zurückschneiden, damit es kompakt bleibt.
Bonus: Frische Oreganoblätter sind reich an Antioxidantien und natürlichen Ölen, die bei der Bekämpfung von Atemwegsinfektionen helfen.
8. Salbei (Salvia officinalis)
Salbei liebt das kühle Wetter im Spätherbst und Frühwinter und ist daher ideal für die Pflanzung im November. Seine graugrünen Blätter behalten ihre Schönheit, selbst wenn andere Kräuter verwelken.
Anbautipps:
- Verwenden Sie einen 30 cm großen Eimer mit körniger, gut durchlässiger Erde.
- Für den besten Geschmack sollte die Pflanze volle Sonne bekommen.
- Gießen Sie, wenn sich die obersten 2,5 cm der Erde trocken anfühlen.
Bonus: Salbei besitzt starke reinigende und antimikrobielle Eigenschaften – und er passt hervorragend zu gerösteten Wintergerichten.
9. Dill (Anethum graveolens)
Dill wächst schnell und bevorzugt kühle Temperaturen, daher ist der Herbst eine gute Zeit, um eine kleine Menge in Eimern anzuziehen.
Anbautipps:
- Wählen Sie einen tiefen Eimer (mindestens 12 Zoll).
- Die Samen direkt aussäen – Dill verträgt das Umpflanzen nicht.
- Die Erde feucht halten und den Standort in voller Sonne stellen.
Bonus: Junge Dillspitzen eignen sich zum Garnieren und für Tee. Dillsamen können auch für die Aussaat im nächsten Frühjahr aufbewahrt werden.
10. Zitronenmelisse (Melissa officinalis)
Zitronenmelisse ist eine robuste, mehrjährige Pflanze, die selbst im Spätherbst in Kübeln prächtig gedeiht. Ihr erfrischender Zitronenduft macht sie zu einer beliebten Zutat für Tees und Hausmittel.
Anbautipps:
- Verwenden Sie einen 25–30 cm großen Eimer mit nährstoffreicher, lehmiger Erde.
- Um Blattverbrennungen im Haus zu vermeiden, sollte die Pflanze an einem halbschattigen Standort stehen.
- Regelmäßiges Zurückschneiden fördert das Austreiben neuer Triebe.
Bonus: Zitronenmelissentee hilft beim Stressabbau, beim Einschlafen und bei der Verdauung – perfekt für gemütliche Winternächte.
So pflegen Sie Kräuter in Eimern im November
Auch wenn viele Kräuter robust sind, benötigen sie im November etwas mehr Pflege:
Stellen Sie die Eimer je nach Bedarf um:
Platzieren Sie sie an den sonnigsten Stellen oder bringen Sie sie bei Kälteeinbrüchen ins Haus.
Richtig gießen:
Kräuter in Eimern trocknen zwar schneller aus, Staunässe sollte aber vermieden werden. Gießen Sie erst, wenn sich die obersten 2,5 cm trocken anfühlen.
Mulch hinzufügen:
Eine dünne Schicht aus Stroh, Laub oder Kokosfasern hält die Wurzeln im Freien warm.
Vorsichtig ernten:
Entfernen Sie niemals mehr als ein Drittel der Pflanze auf einmal, um ein Nachwachsen zu ermöglichen.
Leicht düngen:
Verwenden Sie einmal im Monat einen verdünnten organischen Dünger oder Komposttee, um ein kontinuierliches Wachstum zu gewährleisten.
Optimale Bedingungen für Kräutertöpfe im Winter
Wenn Sie Ihre Eimer über den Winter im Haus aufbewahren möchten, sollten Sie die natürlichen Wachstumsbedingungen so genau wie möglich nachahmen:
- Licht: 6–8 Stunden Sonnenlicht täglich (Südfenster oder Pflanzenlampe).
- Temperatur: 15–21 °C (60–70 °F) ist ideal.
- Luftzirkulation: Vermeiden Sie es, Eimer in der Nähe von Heizkörpern oder Zugluft aufzustellen.
- Drehung: Drehen Sie die Eimer wöchentlich, damit die Pflanzen gleichmäßig zum Licht wachsen.
Kräuter, die man im November nicht pflanzen sollte
Manche Kräuter sind für eine späte Pflanzung zu empfindlich, es sei denn, sie werden unter Pflanzenlampen oder in beheizten Räumen angebaut. Vermeiden Sie es, diese im November im Freien auszusäen:
- Basilikum (zu kälteempfindlich)
- Stevia
- Zitronengras
- Thai-Basilikum oder heiliges Basilikum (Tulsi)
Wenn Sie diese Kräuter mögen, sollten Sie sie als Zimmerpflanzen an einem warmen, hellen Ort halten.
Der November mag sich wie das Ende der Gartensaison anfühlen, ist aber tatsächlich der Beginn Ihres Kräutergartens in Innenräumen .