30.10.2025

Geranien mag diese 10 Dinge NICHT! Hätte ich das doch nur früher gewusst!

Від Solia Solia

Geranien (Pelargonien) sind beliebte Blühpflanzen, die für ihre leuchtenden Blüten und ihr duftendes Laub geschätzt werden. Ob im Topf, im Beet oder in der Ampelampe – Geranien bringen Farbe und Freude während der gesamten Wachstumsperiode. Sie sind im Allgemeinen pflegeleicht, aber wie jede Pflanze haben auch sie ihre Schwächen und Bedürfnisse. Werden diese ignoriert, kann dies zu schlechtem Wachstum, weniger Blüten und sogar zum Absterben der Pflanze führen.

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihre Geranien gesund zu halten oder eine üppige Blüte zu erzielen, machen Sie möglicherweise einige häufige Fehler. Zu wissen, was Geranien nicht mögen, kann Ihnen Zeit, Mühe und Frust ersparen. Hier sind die 10 Dinge, die Geranien absolut nicht vertragen – und wie Sie diese vermeiden können.


1. Zu viel Wasser

Geranien vertragen keine Staunässe. Zu viel Wasser führt zu Wurzelfäule, einer häufigen Ursache für Welken, Vergilben der Blätter und schließlich zum Absterben der Pflanze. Obwohl sie regelmäßig gegossen werden müssen, besonders bei heißem Wetter, muss die Erde zwischen den Wassergaben abtrocknen.

Tipp: Gießen Sie erst, wenn sich die oberste Erdschicht trocken anfühlt. Verwenden Sie Töpfe mit Abflusslöchern und gut durchlässige Erde.


2. Schlechte Entwässerung

Eng mit der Bewässerung verbunden ist auch eine mangelhafte Drainage, die zu Staunässe um die Wurzeln führt. Schwere Gartenerde oder Töpfe ohne Abflusslöcher verschärfen dieses Problem.

Tipp: Verbessern Sie die Drainage von Gartenbeeten durch Zugabe von Sand oder Kompost. Verwenden Sie für Töpfe hochwertige Blumenerde, die speziell für Kübelpflanzen entwickelt wurde.


3. Mangel an Sonnenlicht

Geranien lieben die Sonne und benötigen täglich mindestens 4–6 Stunden direktes Sonnenlicht. Bei unzureichendem Licht verkümmern die Pflanzen, werden schwach und blühen spärlich oder gar nicht.

Tipp: Stellen Sie die Töpfe an einen sonnigen Platz oder an den hellsten Ort in Ihrem Garten.


4. Zu viel Schatten

Geranien vertragen zwar Halbschatten, aber zu viel Schatten verringert die Blüte und macht die Pflanzen anfällig für Pilzkrankheiten.


5. Vernachlässigung der Leerfahrten

Verwelkte Blüten an der Pflanze führen dazu, dass Energie für die Bildung neuer Blüten benötigt wird. Außerdem erhöhen sie das Krankheitsrisiko.

Tipp: Verblühte Blüten regelmäßig abknipsen oder abschneiden, um die weitere Blüte zu fördern.


6. Zu viel Dünger verwenden

Es ist verlockend, Pflanzen häufig zu düngen, aber übermäßiger Dünger – insbesondere stickstoffreicher Dünger – führt zu üppigem Laub mit wenigen Blüten.

Tipp: Verwenden Sie einen ausgewogenen Dünger oder einen Dünger mit höherem Phosphorgehalt, um die Blütenbildung anzuregen. Düngen Sie während der Wachstumsperiode alle 3–4 Wochen mäßig.


7. Ignorieren des Beschneidens

Geranien profitieren vom Rückschnitt, da dieser die Form erhält, die Verzweigung anregt und die Blüte fördert. Ohne Rückschnitt werden die Pflanzen lang und spärlich.

Tipp: Lange Triebe sollten im frühen Frühjahr oder nach der Blüte zurückgeschnitten werden.


8. Kalte Temperaturen

Geranien sind kälte- und frostempfindlich. Temperaturen unter 10 °C können die Blätter schädigen und das Wachstum hemmen.

Tipp: Topfpflanzen sollten in den kalten Monaten ins Haus oder ins Gewächshaus gebracht werden. Gartenpflanzen in kälteren Regionen sollten wie einjährige Pflanzen behandelt oder mit Frostschutzvlies geschützt werden.


9. Vernachlässigung der Schädlings- und Krankheitsbekämpfung

Geranien ziehen Schädlinge wie Blattläuse, Weiße Fliegen und Spinnmilben an. Werden diese nicht bekämpft, schwächen sie die Pflanzen und schädigen die Blätter.

Tipp: Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen regelmäßig und verwenden Sie organische Insektizide oder natürliche Mittel, um Schädlinge frühzeitig zu bekämpfen.


10. Nicht umtopfen, wenn es nötig ist

Mit der Zeit verliert Blumenerde Nährstoffe und verdichtet sich, wodurch die Wurzeln eingeengt werden und das Wachstum eingeschränkt wird.

Tipp: Alle 1-2 Jahre in frische Erde umtopfen und gegebenenfalls die Wurzeln beschneiden.


Weitere Pflegetipps für gesunde Geranien

  • Luftzirkulation: Eine gute Luftzirkulation beugt Pilzerkrankungen vor.
  • Bewässerungsmethode: Gießen Sie direkt an der Bodenoberfläche, um das Laub trocken zu halten und das Krankheitsrisiko zu verringern.
  • Bodenqualität: Verwenden Sie fruchtbaren, gut durchlässigen Boden mit organischem Material.
  • Sonnenlichtrotation: Drehen Sie die Töpfe regelmäßig, um ein gleichmäßiges Wachstum auf allen Seiten zu gewährleisten.

Abschluss

Geranien sind robuste und wunderschöne Pflanzen, doch selbst die widerstandsfähigsten Arten haben ihre Schwächen. Wenn Sie diese 10 häufigen Fehler vermeiden, bleiben Ihre Geranien gesund, blühen üppig und bereiten Ihnen die ganze Saison über Freude. Mit der richtigen Bewässerung, ausreichend Sonnenlicht, dem passenden Rückschnitt und der Schädlingsbekämpfung können Sie dafür sorgen, dass Ihre Geranien Jahr für Jahr prächtig gedeihen.

Sich die Zeit zu nehmen, die Bedürfnisse und Abneigungen seiner Pflanzen zu verstehen, ist nicht nur gute Gartenarbeit – es ist das Geheimnis für atemberaubende, lang anhaltende Blüten, die Ihr Zuhause oder Ihren Garten verschönern.

Jetzt wissen Sie, was Geranien NICHT mögen, sodass Sie Ihre Pflege entsprechend anpassen und sich an prächtig gedeihenden Pflanzen erfreuen können!