20.11.2025

Bäume zur Vermeidung von Trockenheit. Welche Bäume sollten in der Nähe einer Klärgrube gepflanzt werden, um das Abpumpen für mindestens 10 Jahre zu vermeiden?

Від Solia Solia

Viele Hausbesitzer kennen das Problem überlaufender Klärgruben und überschwemmter Grundstücke. Gängige Lösungen wie der Bau zusätzlicher Klärgruben und die Verbesserung der Entwässerung sind oft teuer und arbeitsintensiv. Doch es gibt eine umweltfreundliche Alternative: die Biodrainage mit Bäumen.

Bäume ziehen auf natürliche Weise Feuchtigkeit aus dem Boden und verdunsten sie durch einen Prozess namens Transpiration. Dabei nehmen die Wurzeln Wasser auf, das anschließend über die Blätter verdunstet. Dieser Prozess trägt auch zur Kühlung der Pflanzen an heißen Tagen bei.

Die Geschwindigkeit und Menge der Wasserverdunstung hängen von der Baumart und dem Alter des Baumes ab. Junge Birken und Kiefern beispielsweise können täglich über 150 Liter Wasser verdunsten lassen.

Bei der Auswahl eines Baumes für Ihr Grundstück sollten Sie Folgendes beachten: Je mehr Blätter ein Baum hat, desto mehr Wasser kann er verdunsten. Ideal ist ein Baum mit einer dichten Krone und großen Blättern.

Welche Bäume eignen sich am besten für die Biodrainage? Weide, Ahorn, Kiefer und Pappel können über 200 Liter Wasser pro Tag verdunsten lassen, während ausgewachsene Eichen, Fichten und Eschen über 250 Liter verdunsten können. Obstbäume wie Eberesche und Schneeball verdunsten aufgrund ihrer kleineren Stämme und ihrer geringeren Höhe weniger Wasser.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Kunde hatte in seinem Garten eine kleine Klärgrube, die dank eines nahegelegenen Apfelbaums über 15 Jahre lang nicht geleert werden musste. Nach einem Umbau des Grundstücks und der Entfernung des Baumes lief die Grube jedoch alle paar Monate über, sodass die Eigentümer gezwungen waren, daneben einen neuen Baum zu pflanzen.