Ein grober Fehler beim Zaunbau, der sich schon im ersten Frühjahr rächen wird.
Steinzäune sind ein teurer Luxus. Deshalb bevorzugen die meisten Leute profilierte Bleche.
Ich will nicht sagen, dass dieses Material ungeeignet ist. Profilbleche haben gute Eigenschaften, solange sie nicht dünner als 0,45 mm sind. Für einen 2 Meter hohen Zaun benötigen Sie mindestens drei Stützpfosten. Optimal ist hierfür ein Profilrohr mit den Maßen 40 x 20 mm.
Allerdings vergessen 50 % der Bauherren ein wichtiges Detail. Schauen Sie sich das obige Foto an. Was ist Ihnen dort aufgefallen?
Ich verstehe, dass man im Sommer so schnell wie möglich in den Schatten flüchten möchte. Und genau da muss man einen Zaun aufstellen. Während alle an den bevorstehenden Urlaub an einem kühlen Ort denken, vergessen viele, wo und wie sie bohren sollen.
In unserem SNT-System hat nicht jeder zweite Zaun eine Lücke nach unten. Zur Erklärung: Die Unterkante des Zauns sollte 7–10 Zentimeter über dem Boden liegen. Diese Unterkante sollte glatt sein, die Oberkante hingegen rau.
Wieder einmal ein fehlerhaft installierter Zaun. Im Frühling sind die Folgen unausweichlich.
Im Sommer ist der Fehler vielleicht nicht so gravierend, im Winter macht er sich aber deutlich bemerkbar. Der Schnee aus der Gasse wird bis auf den Asphalt geräumt. Das heißt, der Schnee sammelt sich dort an und erreicht nach einiger Zeit eine 70 Zentimeter dicke Schicht.
Wenn es wärmer wird, schmilzt der Schnee tagsüber und gefriert nachts wieder. Dadurch wird er schwerer, drückt auf die Wellpappe und biegt sie nach außen.
Und im Frühling erwartet die Besitzer der Grundstücke eine unangenehme Überraschung.
Schon ein kleiner Spalt von 5 Zentimetern hilft, dies zu vermeiden. Tiere können durch einen solchen Spalt nicht kriechen, und die Profilbleche bleiben eben. Außerdem kann Luft durch den Spalt zirkulieren.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!