13.12.2025

Wie man einen Baum für eine reiche Ernte richtig veredelt. Details im ersten Kommentar.

Від Solia Solia

Wie man einen Baum richtig veredelt, um eine reiche Ernte zu erzielen

Die Methode der Rindenpfropfung kommt zum Einsatz, wenn eine oder mehrere neue (winterhärtere, ertragreichere oder krankheitsresistentere) Sorten auf einen ausgewachsenen oder alten Apfelbaum gepfropft werden.

Anschließend werden die meisten Hauptäste des Baumes in einem Abstand von 70 Zentimetern bis 1 Meter vom Stamm abgeschnitten und neue Zweige darauf veredelt. Bei dieser Veredelungsmethode ist es sehr wichtig, zwei oder drei Hauptäste ungeschnitten zu lassen, damit sie den Safttransport gewährleisten – andernfalls stirbt der durch den starken Rückschnitt geschwächte Apfelbaum ab.

— Um die Wundheilung zu verbessern, reinigen Sie die Schnittstelle am Ast mit einem Garten- oder Veredelungsmesser.

— Machen Sie einen 4–6 cm langen, senkrechten Schnitt in die Rinde des Astes. Die Messerklinge sollte bis ins Holz reichen.

— Mit dem Messerrücken die Rinde des Edelreises leicht trennen und spreizen*, damit der Veredelungspfropfen leichter eindringen kann. (*Edelreis – das Wurzelsystem und ein Teil des Stammes, der an die Veredelungsstelle veredelt wird.)

— Führen Sie einen schrägen Schnitt am Transplantatschaft durch (die optimale Schnittlänge beträgt das Vierfache des Schaftdurchmessers).

— Schärfen Sie den unteren Teil des Stecklings von der dem Schnitt gegenüberliegenden Seite leicht an – dadurch lässt sich der Steckling leichter in die Rinde einführen.

— Stecken Sie den Steckling der veredelten Sorte in die Rinde der veredelten Pflanze (1-2 mm des Veredelungsschnitts sollten über dem Schnittpunkt liegen).

Binden Sie die Veredelungsstellen mit Bindfaden, Frischhaltefolie oder Isolierband (Klebeseite nach außen) zusammen. Wenn Sie Bindfaden verwenden, bestreichen Sie die Schnittstellen der Stecklinge, die Schnittfläche und die verlängerten Schnittstellen mit Gartenöl, um ein Austrocknen der Veredelungsstellen zu verhindern.

Beim Veredeln der Rinde werden üblicherweise zwei bis vier Stecklinge auf den Ast gesetzt – so heilt die Schnittstelle gleichmäßiger. Nach zwei bis drei Jahren wird nur noch der am besten entwickelte Steckling belassen, damit sich die gewachsenen Veredelungen nicht gegenseitig behindern.