05.06.2026

Wie bringt man seine Supermarkt-Orchidee im Winter zum Blühen?

Від Solia Solia

Vom Blumenladen bis zum Supermarkt scheint immer Orchideenzeit zu sein. Tatsächlich blüht diese Pflanze aber nicht das ganze Jahr über: Die häufigste Art, die wir fast immer im Handel finden, ist die Phalaenopsis. Diese blüht nur im Frühling und Sommer, ganz sicher nicht im Winter.

Wenn wir eine Orchidee in den kälteren Monaten blühen sehen, bedeutet das, dass sie künstlich zum Blühen gebracht wurde, wodurch ihr natürlicher Wachstumszyklus verändert wurde.

Aber kann man diese Pflanze den ganzen Winter über zum Blühen bringen?

Die Antwort lautet: Ja, obwohl es besser wäre, die Orchidee verwelken zu lassen, damit sie in ihre natürliche Ruhephase eintritt, bis die Temperaturen wieder steigen.

Supermarkt-Orchidee

Was tun, damit sie blüht?
Sehen wir uns an, wie man sie auch im Winter zum Blühen bringt und sie besonders pflegt, bis der Frühling mit passenderem Wetter kommt!

Halten Sie die Orchidee warm
Zunächst muss die Pflanze bei einer relativ hohen Temperatur von mindestens 21–22 °C gehalten werden.

Nur bei diesen Temperaturen blüht die Orchidee durchgehend und verwelkt nicht vorzeitig im Winter.

Stellen Sie sie daher in einen beheizten Raum oder ein kleines Gewächshaus mit Balkon.

Achten Sie außerdem auf ausreichend Sonnenlicht. Es sollte immer vorhanden sein, aber niemals direkt auf die Pflanze scheinen. Am besten platzieren Sie die Orchidee auf einer Fensterbank mit Milchglas oder einem dünnen Vorhang.

Düngen Sie die Orchidee
Generell sollten Phalaenopsis-Orchideen in den Wintermonaten nicht gedüngt werden. Wurde die Blüte jedoch künstlich angeregt, „denken“ sie, es seien die wärmeren Monate.

Daher können Sie sie mit einem speziellen Dünger auf Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumbasis düngen. Dieser Dünger trägt dazu bei, dass die Orchidee länger blüht.

Hinweis: Beim Wechsel der Jahreszeiten gelten andere Regeln.

Gießen Sie die Orchidee regelmäßig. Nach der Blüte ist die Pflanze (wenn auch künstlich) aus ihrer Ruhephase erwacht. Gießen Sie sie wie im Frühling und Sommer.

Vermeiden Sie Staunässe, da dies zu Wurzelfäule führen kann, von der sich die Pflanze oft nur schwer erholen kann.

Die beste Gießmethode? Die Tauchmethode: Stellen Sie den Sämling für 20–30 Minuten in ein mit Wasser gefülltes Waschbecken oder eine Schüssel, damit er nur so viel Wasser aufnimmt, wie er tatsächlich benötigt.

Gießen Sie die Orchidee am besten, wenn die Erde nicht mehr feucht ist und trocken und hart wird.

Hohe Luftfeuchtigkeit ist wichtig: Ein Pflegetipp für die Phalaenopsis-Orchidee: Stellen Sie sie ganzjährig an einen Ort mit hoher Luftfeuchtigkeit (zwischen 60 und 80 %).

Tatsächlich stammt diese Pflanze aus den Tropen und ist daher an ein Klima mit konstant hoher Luftfeuchtigkeit gewöhnt.

Am besten stellt man sie ins Badezimmer, da dort die Luftfeuchtigkeit in der Regel höher ist als in anderen Räumen. Die Küche ist zwar eine Alternative, doch der Kochdampf könnte die Pflanze schädigen.

Bei niedriger Luftfeuchtigkeit kann die Orchidee Probleme mit Blättern oder Wurzeln bekommen.

Folgen und Tipps
Wie bereits erwähnt, stört das Erzwingen der Blüte im Winter den Wachstumszyklus der Phalaenopsis, da das Austreiben beschleunigt wird.

Die Folge ist, dass die Pflanze im Frühling und Sommer geschwächt ist. Gelegentlich kann sie vorzeitig in die Winterruhe gehen, vorzeitig welken oder Probleme mit der nächsten Blüte verursachen.

Daher ist es immer am besten, die Phalaenopsis-Orchidee ihrem natürlichen, von den Jahreszeiten bestimmten Wachstumszyklus folgen zu lassen und sie nicht zur Blüte zu zwingen.

Warnhinweis: Wenn Sie im Winter eine blühende Orchidee im Supermarkt kaufen, sollten Sie sie am besten ins Haus holen, wo sie eine normale Temperatur von 13–19 °C hat. Die Pflanze wird zwar welken, aber höchstwahrscheinlich im Frühling neue Blüten bilden.