Riesentomaten im Garten: Ein verrückter Trend – Schon ein Löffel voll dieser Zutat | Jeder Gärtner macht’s.
Hätten Supermärkte den Geschmack und das Aroma herkömmlicher Tomaten bewahrt, gäbe es diesen Boom an Stadtgärten nicht. So viele Menschen würden nicht dazu animiert, Land zu pachten, um ihr eigenes Gemüse anzubauen. Aber sehen wir uns an, wie man Riesentomaten im eigenen Garten zieht.
Riesentomaten im Garten: Ein verrückter Trend – 6 Tricks für kräftige, buschige Pflanzen
- Immer an einem neuen Standort pflanzen
Tomaten sind sehr anfällig für Krankheiten, besonders wenn sie im Freiland wachsen. Krautfäule und Blütenendfäule werden beispielsweise durch Bodenprobleme verursacht. Jede Saison pflanzen wir Tomatenpflanzen an einem neuen Ort im Garten. Fruchtwechsel ist der Schlüssel zu gesundem Boden und gesunden Pflanzen. Tomaten beziehen ihre Nährstoffe aus dem Boden, daher versorgt ein Standortwechsel sie mit frischen Nährstoffen. Generell sollten Tomatenpflanzen mindestens drei Jahre lang nicht am selben Standort stehen. Wenn Sie Tomaten in Töpfen oder Kübeln anbauen, wechseln Sie die Erde unbedingt jede Saison. - Stütze vor dem Pflanzen anbringen
Ob mit Käfigen, Stäben oder Rankgittern – Pflanzen brauchen Halt! Gerade bei großen Tomaten ist die richtige Stütze entscheidend für ihre Gesundheit. Wir verwenden selbstgebaute Stützen, die wir vor dem Pflanzen anbringen. So haben die Pflanzen von Anfang an Halt und die Wurzeln werden beim späteren Umpflanzen nicht beschädigt oder gequetscht. Bringen Sie die Stütze also vor oder während des Pflanzens an, nicht erst Wochen später!
- Tief pflanzen
Tomaten sollten tief in die Erde gepflanzt werden. Dadurch entwickeln sie mehr Wurzeln und können mehr Nährstoffe und Feuchtigkeit aufnehmen. Tiefes Pflanzen ist aus zwei Gründen vorteilhaft: Zum einen schützt es die Pflanzen vor Witterungseinflüssen. Ein tiefes Wurzelsystem trocknet nicht so schnell aus. Zum anderen bietet es den Pflanzen mehr Halt und hilft ihnen, Wind und Stürmen besser zu widerstehen. Tiefer pflanzen ermöglicht es dem Stängel, mehr Wurzeln zu bilden. Diese Wurzeln sind entscheidend für die Nährstoff- und Wasserversorgung der Pflanze während des Wachstums. Wie tief? Wir pflanzen unsere Tomaten 15–20 Zentimeter tief in die Erde. Keine Sorge, wenn Sie beim Umpflanzen einige der unteren Blätter mit einbeziehen. Auch von dort wachsen neue Wurzeln, die der Pflanze nicht schaden. - Abonnieren Sie unseren Newsletter!
Eines der wichtigsten Geheimnisse für große Tomaten ist die Düngung der Pflanzen beim Pflanzen. Wir füllen das Pflanzloch mit einer Mischung aus Kompost, einigen zerstoßenen Eierschalen, einigen Teelöffeln Kaffeesatz und Zwiebelschalen.
- Organischen Mulch verwenden! Mulch ist ein weiterer wichtiger Faktor für den Anbau großer Tomaten, da er maßgeblich zur Gesundheit und zum Ertrag der Pflanzen beiträgt. Mulch hilft, ausreichend Feuchtigkeit zu speichern und Unkraut zu unterdrücken, das den Pflanzen wichtige Nährstoffe für ein kräftiges Wachstum entzieht. Er beugt außerdem bodenbürtigen Krankheiten vor, reguliert die Temperatur und verhindert Boden- und Nährstofferosion bei Starkregen. Zuerst haben wir um jede Pflanze eine 10–15 cm dicke Mulchschicht verteilt. Anschließend folgte eine 10–15 cm dicke Strohschicht. Falls Sie kein Stroh haben, können Sie auch Grasschnitt, frisch gemähtes Gras (ohne Samen) oder trockenes Laub verwenden.
- Schneiden Sie die Pflanzen regelmäßig zurück.
Schneiden Sie Ihre Tomatenpflanzen regelmäßig zurück, insbesondere die unteren Triebe. Warum? Durch das Entfernen der unteren Zweige wird die Luft- und Lichtzirkulation verbessert. Außerdem erleichtert es das Gießen und Düngen. Nach dem Schneiden können Sie etwas Kompost ausbringen, um das Wachstum anzuregen. Der Rückschnitt erschwert zudem Insekten und Schädlingen den Zugang. Okrim tsigo… Für eine gute Ernte und saftige, große und leckere Tomaten empfiehlt es sich, einen Esslöffel Neemöl an die Wurzeln jeder Pflanze zu geben. Neemöl besitzt wichtige Nährstoffe, riecht ähnlich wie Knoblauch und wirkt feuchtigkeitsspendend, beruhigend und regenerierend. Ein einziger Esslöffel, direkt in die Erde am Standort der Pflanze gegeben, genügt, um sie vor Raupen, Blattläusen und Wollläusen zu schützen.