Ich habe meine Tomaten die ganze Saison über mit diesem Produkt gedüngt und konnte jede Woche mehrere Kilogramm Tomaten von einer einzigen Pflanze ernten. Ich verrate Ihnen das Geheimnis.
Es gibt nichts Schöneres, als frisches Gemüse im eigenen Garten anzubauen. Umso bemerkenswerter ist es, wenn jemand wie meine Cousine, die Gartenarbeit und alles, was damit zusammenhängt, bisher verabscheut hat, sich dieses Jahr entschließt, Tomaten anzubauen.
Natürlich zieht sie sie auf der Fensterbank und nicht in einem traditionellen Garten, aber der Wert einer solchen Ernte ist unvergleichlich mit gekauftem Gemüse.
In diesem Beitrag geht es jedoch nicht um den Anbau von Tomaten ohne traditionellen Garten.
Stattdessen möchte ich Ihnen eine bewährte Methode vorstellen, die eine reiche Ernte garantiert. Ich nutze dieses System seit vielen Jahren und kann seine hundertprozentige Wirksamkeit bestätigen.
Im Frühling, wenn ich mich auf eine reiche Ernte vorbereite, beginnen meine Vorbereitungen. Einer der wichtigsten Schritte dabei ist das Pflanzen der Tomatensämlinge. Ich gebe in jedes Pflanzloch immer Dünger.
Kompost ist dabei unerlässlich.
Um optimale Ergebnisse zu erzielen, benötigen Tomaten im Gewächshaus eine ständige Nährstoffversorgung.
Ich mische natürlich auch zerstoßene Eierschalen unter den Kompost. Diese verteile ich dann auf den Beeten. Sie sind eine wertvolle Kalziumquelle, die für die Pflanzen während des Wachstums und der Fruchtbildung lebenswichtig ist.
Ich sammle die Eierschalen das ganze Jahr über. Nachdem ich sichergestellt habe, dass sie vollständig trocken sind, mahle ich sie mit einer altmodischen Kaffeemühle.
Die fein zerstoßenen Schalen bewahre ich anschließend in einem luftdicht verschlossenen Glas auf. Sobald die Sämlinge angewachsen sind und sich die ersten Früchte bilden, dünge ich den Boden mit Holzasche.
Bei der Verwendung dieses Düngers ist Vorsicht geboten, um eine Überdüngung zu vermeiden.
Andernfalls riskiert man, anstatt einen lockeren, nährstoffreichen Boden zu schaffen, eine verdichtete Schicht zu erzeugen, die die Fruchtbildung beeinträchtigt.
Für eine optimale Anwendung ist es wichtig, die Asche gezielt einzusetzen. Ich empfehle, das vorgegebene Verhältnis von Asche zu Wasser einzuhalten.
Durch einfache Berechnungen lässt sich feststellen, dass ein 10-Liter-Eimer Wasser eine Tasse Asche ergibt. Bevor Sie die Asche ins Wasser geben, mischen Sie sie mit ¾ Tasse 6%igem Essig. Die Kombination aus Asche und Essig löst eine chemische Reaktion aus.
Verzögern Sie die Reaktion nicht, sondern lösen Sie die entstandene Mischung sofort in Wasser auf. Beachten Sie, dass es sich bei der hergestellten Substanz um eine konzentrierte Form handelt.
Um die gewünschte Mischung herzustellen, mischen Sie drei Liter der Aschemischung mit sechs Litern sauberem Wasser.
Der Zustand des Bodens wird genau überwacht, da wir nur alle zwei Wochen mit dieser Mischung gießen.
Nun kommen wir zum entscheidenden Punkt: einer Methode für eine reiche Ernte mit minimalem Aufwand. Mein Ansatz beinhaltet die Zubereitung von leicht angesäuertem Wasser.
Lesen Sie weiter, um mehr über die geeignete Konzentration und Empfehlungen zur Anwendung dieser Bewässerungstechnik zu erfahren.
Dieses Gerät ist überraschend günstig und einfach im Design.
Um den Boden leicht anzusäuern, gebe ich einfach einen Esslöffel Zitronensäure in einen Eimer Wasser. Diese kleine Menge reicht völlig aus, und zusätzliche Zitronensäure ist nicht nötig.
Wenn Sie beim Gießen zu viel Aschedünger verwenden, gleicht der saure pH-Wert des Wassers dessen Wirkung aus. Ich kaufe schon seit Längerem Zitronensäure-Päckchen.
Um Probleme zu vermeiden, ist es wichtig, es nicht zu übertreiben. Tomaten gedeihen am besten in Böden mit niedrigem pH-Wert.
Wenn Ihr Boden also sehr sauer ist, funktioniert diese Methode nicht. Stattdessen empfiehlt es sich, aschehaltige Dünger zu verwenden, um optimale Wachstumsbedingungen für Ihre Pflanzen zu schaffen.
Damit Ihre Tomaten nicht zu viel Säure erhalten, sollten Sie folgende Regeln beachten: Die empfohlene Wassermenge beträgt maximal vier Liter pro Pflanze. Achten Sie darauf, dass das Wasser direkt auf den Boden und nicht auf die Pflanzen gegossen wird.
Entfernen Sie unbedingt die unteren Blätter Ihrer Tomatenpflanzen, da diese nicht nur wertvolle Nährstoffe verbrauchen, sondern auch unnötigen Schatten spenden.
Die Häufigkeit des Gießens variiert je nach Pflanze und deren individuellen Bedürfnissen. Ich gieße meine Tomaten alle zwei Wochen im Rahmen meines Düngeplans.