🥒 Gurken blühen, aber es bilden sich kaum Fruchtknoten? Ein einfaches Mittel hilft, die zukünftige Ernte zu sichern.
Es kommt vor, dass Gurken üppig blühen, sich aber nur wenige Fruchtknoten entwickeln. Einige der kleinen Gurken vergilben und fallen ab, bevor sie richtig wachsen können. In solchen Fällen greifen Gärtner oft zu Borsäure – einer preiswerten Borquelle, die eine wichtige Rolle bei der Blüten- und Fruchtbildung spielt.
Bor fördert die Bestäubung der Blüten, hilft der Pflanze, Fruchtknoten zu erhalten und regt deren weitere Entwicklung an. Wichtig ist jedoch: Ein Borüberschuss ist genauso schädlich wie ein Bormangel. Daher sollten die empfohlenen Dosierungen unbedingt eingehalten werden.
📝 Zubereitung der Lösung:
Sie benötigen 2 g Borsäure pro 10 Liter Wasser.
Lösen Sie das Pulver zunächst in etwas heißem Wasser auf und füllen Sie dann mit kaltem Wasser auf.
🌿 So behandeln Sie Gurken richtig:
Am besten besprühen Sie die Pflanzen abends oder bei bewölktem Wetter, wenn keine direkte Sonne scheint. Die Lösung benetzt Blätter und Blüten gleichmäßig und verhindert, dass große Tropfen herunterlaufen.
Die erste Behandlung empfiehlt sich zu Beginn der Hauptblüte. Bei guter Pflanzenentwicklung ist dies in der Regel ausreichend. Bei Bedarf kann die Behandlung nach 10–14 Tagen wiederholt werden.
Verlassen Sie sich dabei nicht allein auf Bor. Für eine reiche Ernte benötigen Gurken außerdem regelmäßiges Gießen mit warmem Wasser, rechtzeitiges Düngen mit Kalium und Phosphor, ausreichend Licht und eine stabile Temperatur. Nur durch eine umfassende Pflege erzielen Sie den maximalen Ertrag.
🥒 Richtig angewendet, trägt Borsäure dazu bei, mehr Fruchtknoten zu erhalten und somit knackigere Gurken zu ernten.
💬 Haben Sie schon einmal Borsäure für Gurken verwendet? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren!