26.07.2026

Gurken im Juli düngen.

Від Solia Solia

So werden Ihre Gurken hitzebeständiger: Zwei Dünger für mehr Hitze- und Trockenheitstoleranz
Im Juli benötigen Gurken besondere Pflege, um Hitze und Trockenheit zu überstehen. Es ist wichtig, ihnen die notwendigen Bedingungen für große, saftige Früchte ohne Bitterkeit und mit gutem Biss zu bieten.

Hier erfahren Sie, wie Sie Gurken richtig düngen, um ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber widrigen Bedingungen zu verbessern.

Gurken für mehr Hitzetoleranz düngen
Kalium – ein Element für Stressresistenz
Kalium ist ein Schlüsselelement für die Stresstoleranz von Pflanzen. Es ist am oxidativen Stoffwechsel, am Kohlenhydratstoffwechsel und an der Photosynthese beteiligt. Hier die wichtigsten Funktionen von Kalium:

Reguliert das Öffnen und Schließen der Blattspaltöffnungen und damit die Feuchtigkeitsaufnahme.
Beeinflusst die Transpiration und reduziert die Verdunstung, wodurch die Pflanzen Hitze besser vertragen. Erhöht die Dichte der Zellmembranen, sodass die Pflanzen Feuchtigkeit besser speichern können.
Erhöht den Zuckergehalt und den osmotischen Druck in den Zellen, was die Hitze- und Frostresistenz fördert. Reduziert den Gehalt an Cucurbitacin, dem Bitterstoff in Gurken.
Kaliummangel führt bei Trockenheit zu schnellem Welken der Pflanzen und muss durch regelmäßige Düngung ausgeglichen werden.

Düngemittel für Gurken
Folgende Düngemittel können verwendet werden, um Gurken mit dem notwendigen Kalium zu versorgen:

Kaliumsulfat und Kaliumnitrat: geeignet, wenn kein Stickstoffüberschuss vorliegt.
Monokaliumphosphat: ein schnell löslicher und vollständig resorbierbarer Dünger.
Kaliummagnesiumsulfat und Kaliumnitrat: Komplexdünger mit minimalem Stickstoffgehalt.
Asche: eine natürliche Kaliumquelle, die von Gurken gut vertragen wird. Gurken reagieren gut auf die Zugabe von Asche, da sie neutrale und alkalische Böden bevorzugen. Die Zusammensetzung der Asche ist wichtig, da sie variieren kann: Manche Aschen enthalten mehr Kalzium, andere mehr Kalium.

Die Wirkung von Mikronährstoffen
Neben Kalium spielen auch Mikronährstoffe eine wichtige Rolle. Sie fördern die Aufnahme essenzieller Nährstoffe (Stickstoff, Kalium und Phosphor) und wirken synergistisch, indem sie sich gegenseitig in ihren Funktionen unterstützen.

Folgende Mikronährstoffe verdienen besondere Beachtung:

Schwefel: essentiell für die Synthese von Aminosäuren und Proteinen.
Silizium: stärkt die Zellwände und erhöht die Krankheitsresistenz.
Weitere Mikronährstoffe wie Bor, Kupfer und Mangan sind ebenfalls wichtig für eine gesunde Pflanzenentwicklung.

Blattdüngung mit Mikronährstoffen
Auf nährstoffarmen Böden, auf denen im Vorjahr keine organische Substanz ausgebracht wurde, empfiehlt sich die Blattdüngung mit einem Mikronährstoffkomplex. Dies hilft Gurken, Hitze besser zu vertragen und fördert eine gute Ernte bei jedem Wetter.