🥒 Gurken im Freiland richtig gießen für eine erfolgreiche Ernte im Herbst
Im Laufe meiner Gartenarbeit bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass nicht die Wassermenge, sondern das richtige Gießen entscheidend für Gurken ist. Viele Gärtner glauben, je mehr Wasser sie geben, desto schneller wachsen die Pflanzen. Doch zu viel Feuchtigkeit kann schädlich sein – die Wurzeln bekommen zu wenig Luft, und die Blätter vergilben und sehen nicht mehr gesund aus.
Bei warmem Wetter sollten Gurken im Freiland etwa jeden zweiten Tag gegossen werden. Steigt die Temperatur über 30 °C, ist es ratsam, die Beete jeden Abend in kleinen Portionen zu bewässern. An kühlen Tagen oder nach Regenfällen reicht ein- bis zweimaliges Gießen pro Woche.
Es ist sehr wichtig, nur warmes Wasser zu verwenden. Kaltes Brunnenwasser stresst die Pflanzen, kann das Wachstum verlangsamen und sogar zum Abfallen der Fruchtknoten führen.
Um das Wachstum der Gurken zu fördern und die Fruchtbildung anzuregen, kann alle 10–14 Tage ein einfacher Dünger gegeben werden. Geben Sie 1 Liter Molke und 1 Esslöffel Honig in einen Eimer mit warmem Wasser. Gut vermischen und die Pflanzen damit gießen, etwa 0,5–1 Liter Lösung pro Pflanze. Nach dieser Düngung werden die Blätter leuchtend grün und die Triebe wachsen deutlich kräftiger.
Ein weiterer häufiger Fehler ist das Gießen der Blätter mittags, wenn die Sonne am stärksten scheint. Wassertropfen können Verbrennungen verursachen. Gießen Sie Gurken daher am besten früh morgens oder abends.
Nach dem Gießen empfiehlt es sich, die Beete mit gemähtem Gras oder Stroh zu mulchen. Mulch hilft, die Feuchtigkeit im Boden länger zu halten, reduziert das Unkrautwachstum und ermöglicht es Ihnen, die Pflanzen seltener zu gießen.
Wenn Sie diese einfachen Regeln befolgen, können Sie bis zum Herbstbeginn eine reiche Gurkenernte erzielen. Gurken lieben Wärme, mäßige Feuchtigkeit und regelmäßige Pflege – und werden Sie mit einer üppigen Ernte belohnen.