17.08.2026

Wenn die Gurken stark von Welkeerscheinungen betroffen sind, gieße ich sie mit diesem Dünger:

Від Solia Solia

Gärtner freuen sich immer auf eine gute Gurkenernte, besonders wenn die Pflanzen prächtig blühen. Doch manchmal kommt es vor, dass statt leckerer, praller Früchte nur leere Blüten erscheinen. Woran liegt das und was kann man dagegen tun? Manchmal sind die Wetterbedingungen schuld, aber meistens ist der Gärtner selbst für das Überwiegen leerer Blüten verantwortlich, da er falsche Anbautechniken anwendet.

Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: Viele leere Blüten haben hauptsächlich zwei einfache Gründe: Nährstoffmangel und zu dichtes Pflanzen. Tatsächlich bilden sich leere Blüten am häufigsten in dicht bepflanzten Beeten. Viele unerfahrene Gärtner pflanzen Gurken zu dicht und ernten dann die Früchte – oder besser gesagt, deren Fehlen. Was kann man tun, wenn die Gurken zu dicht stehen? Hier hilft nur ein radikaler Rückschnitt. Wir schneiden alles Überflüssige ab, damit die Pflanzen Gurken bilden und nicht endlose Ranken, die ihnen wertvolle Nährstoffe und Feuchtigkeit entziehen.

Der zweite Grund ist Nährstoff- oder Wassermangel. Gurken sind sehr nährstoffbedürftig. Bei Hitze sollte das Beet mindestens einmal täglich gegossen werden, um Welken zu vermeiden. Düngen muss mindestens einmal wöchentlich.

Hier ist das beste Rezept gegen Welken: Notieren Sie es sich, damit Sie es nicht verlieren – es wird Ihnen sicher noch oft helfen. Zuerst düngen wir die Wurzeln. Dazu lösen wir 1 Liter fermentierte Kräuter oder Königskerze in einem Eimer mit sauberem Wasser auf und geben 3 g verdünnte Borsäure, 1 Esslöffel Azofosca und 2 g Bernsteinsäure hinzu. Nach dem Gießen düngen wir jede Pflanze mit 1 Liter dieser Lösung. Die Bernsteinsäure spielt dabei eine Schlüsselrolle. Sie hilft, Welken zu verhindern, da sie die Nährstoffaufnahme der Wurzeln aus dem Boden fördert. So entwickeln die Gurkenpflanzen genügend Kraft, um die gewünschten Blüten zu bilden.

Nach der Wurzeldüngung besprühen wir die Pflanzen sofort. Dazu verdünnt man 1 Gramm Bernsteinsäure und das Präparat Bud oder Ovary in 10 Litern Wasser. Dieses enthält die wichtige Gibberellinsäure, die die schnelle Bildung und das Wachstum der Früchte fördert. Nach dieser Behandlung bilden die Pflanzen bereits am nächsten Tag zahlreiche weibliche Blüten, aus denen sich knackige und saftige Früchte entwickeln.