21.08.2026

Was man tun kann, um Tomaten vor der Krautfäule zu schützen

Від Solia Solia

Krautfäule ist eine der gefährlichsten Pilzkrankheiten der Tomaten und lässt sich nicht behandeln. Ja, Sie haben richtig gehört. Ist die Krautfäule erst einmal an den Pflanzen aufgetreten, ist sie nicht mehr heilbar. Man kann aber versuchen, die Ernte zu retten. Schauen wir uns genauer an, was man tun kann, um die Tomaten zu retten.

Entfernen der Pflanzen.
Wie bereits erwähnt, ist Krautfäule nicht heilbar. Das habe ich aus jahrelanger Erfahrung. Ich hatte Kartoffeln, Tomaten und sogar Karotten mit Krautfäule. Letztes Jahr gab es dichten Nebel, und all diese Pflanzen wurden über Nacht schwarz. Die Ernte zu retten, war eine schwierige Aufgabe. Was ist also wichtig zu tun, wenn Krautfäule auftritt?

Betrachten wir die Pflanzen: Wenn die Blätter und Triebe schwarz geworden sind, ist der Befall noch nicht stark, und es besteht eine Chance, die Pflanzen zu retten. Schneiden Sie dazu alle befallenen Pflanzenteile ab.

Sind die Pflanzen jedoch stark befallen, … Alle Sträucher mit Schwarzfärbung und starkem Krankheitsbefall müssen entwurzelt und verbrannt werden, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Stöcke zurückschneiden.
Im Juli und August wachsen die Sträucher weiter. Es ist wichtig, die Sträucher regelmäßig, etwa alle sieben Tage, zu kontrollieren und die Seitentriebe abzuschneiden. Durch das Zurückschneiden wird ein dichter Strauch gebildet, und die Pflanze konzentriert die Nährstoffe auf das Fruchtwachstum.

Außerdem verhindert das Entfernen der Seitentriebe ein zu dichtes Wachstum der Sträucher. Je dichter die Pflanzen beieinander stehen, desto weniger Luft zirkuliert zwischen ihnen. Die daraus resultierende hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt die Krautfäule.

Gewächshausbelüftung.
Ein weiterer wichtiger Punkt beim Tomatenanbau ist die Belüftung des Gewächshauses. Tomaten benötigen eine gute Belüftung, damit sich kein Kondenswasser bildet und die Blätter nicht zu feucht werden.

Ich lüfte das Gewächshaus auch bei Regenwetter. Natürlich kann man darüber streiten, ob das richtig ist. Aber ich möchte gleich anmerken, dass wir jetzt im Juli heißes, schwüles Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit haben. Bei Regen ist es draußen warm, deshalb lasse ich das Gewächshaus offen.

Bei kaltem und regnerischem Wetter schließe ich es jedoch, da Tomaten bei solchen Bedingungen besonders anfällig für Krankheiten sind. Abends schließe ich das Gewächshaus, bevor Nebel aufzieht. Nebel ist nämlich schädlich für Tomaten. Deshalb beobachten wir das Wetter regelmäßig.

Vorbeugende Behandlung von Tomaten: Im Juli sollten gesunde Tomatenpflanzen unbedingt mit biologischen Präparaten besprüht werden. Geeignete Mittel sind Phytosporin, Trichodermin oder andere Wirkstoffe. Sie wirken vorbeugend und können die Krankheit nicht heilen, sondern schützen lediglich vor dem Eindringen schädlicher Sporen.

Bei starkem Befall können Fungizide eingesetzt werden. Da die Früchte bereits reifen, ist es wichtig, die Tomaten erst 20 Tage nach der Behandlung zu verarbeiten und zu ernten.

Bei starkem Befall der Sträucher können Sie alle grünen Früchte pflücken und in 60–70 Grad warmes Wasser legen. Anschließend trocknen Sie sie gründlich mit einem Tuch ab. Diese Tomaten können Sie grün einlegen oder nachreifen lassen.