22.08.2026

Lust auf süße Wassermelonen? Dann gönnen Sie ihnen im Juli diesen Wachstumsschub.

Від Solia Solia

Der Juli ist eine entscheidende Zeit für Wassermelonen. Die Triebe sind bereits kräftig, die Fruchtknoten füllen sich, und jetzt bestimmt die richtige Düngung sowohl die Größe als auch – und vor allem – die Süße der Früchte. Finden wir heraus, wie wir die Pflanzen düngen sollten, um ihnen nicht zu schaden, sondern eine süße, knackige Wassermelone zu erhalten.

Die wichtigste Regel im Juli: Kein Stickstoff, dafür Kalium und Phosphor!
Im Juni war Stickstoff für das Wachstum von Trieben und Blättern notwendig. Im Juli wird er zum Feind. Eine mit Stickstoff überdüngte Wassermelone wird dick, bildet Blütenstände, die Früchte werden wässrig, haben eine dicke Schale, sind nicht süß und weisen Hohlräume im Inneren auf. Außerdem führt ein Stickstoffüberschuss zur Anreicherung von Nitraten.

Unser Ziel ist es, die Pflanze vom Wachstum in die Fruchtbildung zu lenken. Dafür benötigt sie Kalium und Phosphor.

Drei ideale Rezepte für die Blattdüngung
Hier ist die beste Methode, Wassermelonen im Juli zu düngen: abwechselnd Wurzel- und Blattdüngung.

  1. Ascheaufguss – die beste Wahl
    Holzasche ist die beste natürliche Quelle für Kalium, Phosphor und Spurenelemente. Kalium ist direkt für die Zuckeranreicherung im Fruchtfleisch verantwortlich.

Zubereitung: 1 Liter gesiebte Asche mit 10 Litern heißem Wasser übergießen und einen Tag lang ziehen lassen, dabei gelegentlich umrühren.
Anwendung: Das Konzentrat 1:1 mit sauberem Wasser verdünnen. Bei feuchter Erde 1–2 Liter Wasser pro Pflanze geben. Dies kann alle 7–10 Tage wiederholt werden.

  1. Mineralische Kalium-Phosphor-Düngung
    Wenn keine hochwertige Asche zur Hand ist, können Mineraldünger verwendet werden. Kaliummonophosphat ist die ideale Wahl.

Kaliummonophosphat: Enthält Kalium und Phosphor im optimalen Verhältnis. 15–20 g (ein Esslöffel ohne Strich) pro 10 Liter Wasser. Direkt an die Wurzeln gießen.
Günstige Alternative: Eine Mischung aus einfachen Düngemitteln. Für 10 Liter Wasser: 20 g Kaliumsulfat + 30 g Superphosphat. Wichtig: Superphosphat ist schwer löslich. Es muss abends mit kochendem Wasser übergossen werden. Die Granulate quellen auf und bilden eine Paste, die dann in einen Eimer gegeben wird.

  1. Blattdüngung für extra Süße – direkt auf die Blätter
    Dies ist wie eine Notfallbehandlung, wenn schnell Nährstoffe benötigt werden. Besonders wirksam bei bewölktem Wetter oder abends.

Rezept für 10 Liter Wasser

Kaliummonophosphat – 10 g, ein halber Esslöffel.
Magnesiumsulfat – 5 g, ein Teelöffel. Magnesium fördert die Photosynthese und verbessert direkt den Geschmack.
Borsäure – 1–2 g, auf einer Messerspitze, zuvor in etwas heißem Wasser aufgelöst. Bor sorgt für die Fruchtreife und verhindert das Aufplatzen der Früchte.
Besprühen Sie die Wassermelonenblätter mit dieser Mischung. Das Ergebnis in Form von süßen Beeren wird Sie angenehm überraschen.

Was Sie im Juli auf keinen Fall tun sollten: Frischer Mist und Stickstoffdünger sind tabu. Auch Harnstoff, Ammoniumnitrat, Königskerzenaufguss und Gründüngung sind tabu. Düngen Sie nicht in trockenen Boden. Wässern Sie das Beet vor jeder Wurzeldüngung gründlich mit sauberem Wasser, um Wurzelschäden zu vermeiden. Geben Sie den Dünger nicht direkt unter die Wurzeln. Wassermelonen haben ein weitverzweigtes Wurzelsystem, die Saugwurzeln befinden sich am Rand. Halten Sie daher 20–30 cm Abstand zur Mitte der Pflanze.
Und noch ein wichtiger Tipp für süßen Geschmack: Reduzieren Sie im Juli, wenn die Früchte bereits ausgebildet sind und zu reifen beginnen, die Bewässerung deutlich. Sobald die Früchte ihre maximale Größe erreicht haben und reifen, stellen Sie das Gießen ganz ein. Zu viel Wasser in dieser Phase führt zu einem wässrigen und nicht süßen Geschmack. Düngen ohne Bewässerungskontrolle ist wirkungslos.

Wenn Sie diese einfachen Regeln befolgen, werden Sie Wassermelonen ernten, die süßer sind als im Laden gekaufte und nach echtem Sommer duften.