Im August düngen. Gurken nach der ersten Fruchtbildung bis zum ersten Frost anbauen.
Im August sehen Gurkenbeete in vielen Sommerhäusern nicht gut aus. Die Blätter vergilben, und der Ertrag sinkt deutlich. So erging es auch meinem Garten. Ich wusste gar nicht, dass Gurken im Freiland den ganzen August und sogar September über Früchte tragen können.
Tatsächlich war mein Gurkengarten Mitte August komplett vergilbt und verwelkt. Und das Erstaunlichste: Ich dachte, das wäre überall so. Umso überraschter war ich, als ich Anfang September das Sommerhaus meiner Freundin besuchte und ihren Gurkengarten sah, der prächtig gedieh und Früchte trug! Es stellte sich heraus, dass mein Garten zuvor von Pilzkrankheiten und schädlichen Mikroorganismen befallen worden war!
Seitdem ist viel Zeit vergangen, und die Düngemethode, die ich von meiner Freundin gelernt habe, sorgt dafür, dass meine Gurken jedes Jahr bis zum Winter reichlich Früchte tragen. Hauptbestandteil der Düngung ist Trichoderma. Diese nützlichen Pilze sind die Retter meiner Gurken! Trichoderma vernichtet schnell schädliche Mikroorganismen im Boden und auf den Pflanzen selbst.
Hier ist das Rezept für die Blattdüngung: Ich verdünne 3 Teelöffel Trichoderma-Pulver in 10 Litern Wasser, rühre gut um und gieße damit die Erde im Gurkenbeet. Anschließend bereite ich sofort eine Blattdüngung für die Gurken zu. Dazu mische ich 1 Teelöffel Trichoderma in 10 Liter Wasser, gebe 1 Teelöffel Azofoska und 1 Ampulle Zircon hinzu.
Diese Präparate ergänzen Trichoderma optimal und stärken unsere Gurkenpflanzen zusätzlich. Falls die Lösung übrig bleibt, können Sie Zucchini, Tomaten und anderes Gemüse im Garten damit besprühen. Sprühen und Gießen sollte bei bewölktem Wetter oder früh morgens bzw. abends erfolgen, wenn die Sonne nicht so stark scheint.
Zwei solcher Behandlungen im August sorgen für ein fruchtbares Gurkenbeet.