13.08.2026

Welche Düngemittel sind im August für Tomaten besonders geeignet?

Від Solia Solia

Im August ändern sich die Prioritäten der Tomaten: Die Früchte füllen sich und reifen, das Wachstum von Grünmasse ist nicht mehr notwendig. Daher sollte die Düngung vor allem Kalium, Kalzium und Spurenelemente enthalten, während Stickstoff nur minimal oder gar nicht benötigt wird.

So düngen Sie Ihre Tomaten optimal, je nach Anbaumethode.

Die wichtigsten Nährstoffe im August: Kalium fördert die Füllung und Reifung der Früchte, erhöht den Zuckergehalt und beugt Hohlräumen vor. Kalzium ist entscheidend, um die Stielfäule, also die schwarzen Stellen an der Unterseite der Früchte, zu verhindern. Magnesium und Schwefel verbessern Geschmack und Aroma der Tomaten. Phosphor wird für die Wurzelatmung und die Samenreife benötigt, ist aber in der Regel ausreichend im Boden vorhanden. Stickstoff sollte im August vermieden werden. Er fördert das Wachstum von Trieben und Fetttrieben, was zu einer stärkeren Rotfärbung der Früchte führt. Fertige Mineraldünger: Für alle, die eine präzise Dosierung und eine schnelle Wirkung wünschen, sind fertige Mineraldünger gut geeignet.

Kaliummonophosphat ist ein idealer Dünger für August. Es enthält ausschließlich Phosphor und Kalium in leicht verdaulicher Form und keinen Stickstoff. Lösen Sie 10–15 g (ca. 1 EL/l) ohne Verrühren in 10 l Wasser auf. Diese Düngung trägt zur Erhöhung des Zuckergehalts der Früchte bei.
Kaliumsulfat eignet sich gut für kräftige Pflanzen mit wenigen Früchten. Es enthält Kalium und Schwefel. Die empfohlene Dosierung beträgt 15–20 g pro 10 l Wasser.
Calciumnitrat ist ein Notfallmittel gegen Triebsterben. Es enthält Calcium und etwas Stickstoff. Im August sollte es mit Vorsicht und hauptsächlich als Notfallmaßnahme eingesetzt werden, wenn bereits Anzeichen von Triebsterben bestehen. Die empfohlene Dosierung beträgt 20 g pro 10 l Wasser und wird auf die Blätter gesprüht.
Mag Bor ist Magnesium und Bor. Bor ist wichtig für die Zellfestigkeit und den Zuckertransport. Verwenden Sie 1 TL pro Blatt und 10 Liter Wasser.

Calciumnitrat ist ein Notfallmittel gegen Triebsterben. Hausmittel und Naturheilmittel
Diese Optionen eignen sich für alle, die Mineralwasser grundsätzlich meiden, erfordern aber die richtige Anwendung.

Eine Aschelösung liefert Kalium, Kalzium und Spurenelemente. Geben Sie 1 Liter gesiebte Holzasche in 10 Liter heißes Wasser und lassen Sie die Mischung einen Tag lang ziehen. Gießen Sie die Pflanzen direkt auf feuchte Erde, etwa 1 Liter unter die Pflanze. Mischen Sie die Aschelösung nicht gleichzeitig mit Kalziumnitrat.
Verwechseln Sie Kaliumhumat nicht mit Natriumhumat. Es handelt sich um einen natürlichen Dünger mit Spurenelementen. Er verbessert die Kaliumaufnahme aus dem Boden und hilft Tomaten, Kälteeinbrüche besser zu überstehen. Die Bewässerung unter die Wurzeln erfolgt gemäß der Packungsbeilage.
Kaliummetaphosphat ist ein Phosphor-Kalium-Dünger. Verwenden Sie 1 Esslöffel pro 10 Liter Wasser.
Regeln für die Kopfdüngung im August: Düngen Sie Tomaten nur bei warmem Wetter. Bei Temperaturen unter +15 Grad Celsius arbeiten die Wurzeln schlechter. Bei Kälte ist es besser, die Blätter mit dem Dünger zu besprühen, und zwar in halber Konzentration. Düngen Sie immer nur auf feuchten Boden. Wässern Sie das Beet 1–2 Stunden vor der Düngung gründlich, um Wurzelschäden zu vermeiden. Kalzium wird separat ausgebracht. Kalziumpräparate dürfen nicht gleichzeitig mit Phosphat- und Schwefeldüngern (Sulfaten) gegeben werden. Zwischen den Düngungen sollten 3–4 Tage liegen. Düngen Sie Tomaten nicht öfter als alle 7–10 Tage. Mit sinkenden Bodentemperaturen sollte die Düngehäufigkeit reduziert werden. Einfacher Plan für August: Düngen Sie die Wurzeln zu Beginn des Monats mit Kaliummonophosphat. Besprühen Sie die Pflanzen Mitte des Monats mit Kalziumnitrat, insbesondere bei erwartetem Regen oder wenn in der Vergangenheit Probleme mit Blattfäule aufgetreten sind. Sie können in diesem Zeitraum auch Bor über die Blätter geben. Gießen Sie die Tomaten Ende des Monats mit Ascheaufguss oder Kaliumsulfat, um die Süße und Reifung der Früchte zu fördern.