07.01.2026

Ich bin 63 Jahre alt. Ich möchte euch erzählen, was wir als Kinder in der Sowjetzeit auf der Straße gegessen haben. Es wächst überall, aber viele Menschen sind sich seiner Kraft nicht bewusst.

Від Solia Solia

Am Tag zuvor hatte mein Enkel zum ersten Mal Lärchennadeln gesehen und seine Begeisterung dafür zum Ausdruck gebracht. Dieses Erlebnis weckte Erinnerungen an meine Kindheit, als wir in die Wüste aufbrachen, um verschiedene Kräuter und Pflanzen zu sammeln.

Zu diesem Thema gibt es viel zu besprechen. Der erste Gedanke, der mir in den Sinn kommt, betrifft die Malve, die gemeinhin als Wassermelone bekannt ist.

Ungestört wuchs sie prächtig an den Wegen, die wir entlanggingen. Wir pflückten sie mit schmutzigen Händen, wischten den Schmutz ab und genossen ihren pikanten Geschmack.

Es war nicht nur der Hunger. Unsere Weltsicht wurde durch diese Erfahrung geprägt.

Haben Sie schon einmal in einen Eiszapfen gebissen oder versucht, im Kalten Schlitten zu fahren? Wir waren neugierig und bereit, alles auszuprobieren.

Während der Flieder- und Akazienblüte erfreuten wir uns an ihren zarten Blüten. Besonders der Flieder mit seiner wunderschönen Anordnung aus fünf zarten Blütenblättern faszinierte uns.

Wir kosteten auch zarte Ahornsprossen und Kleeblüten.

In den Überschwemmungsgebieten des Flusses wuchsen wilde Zwiebeln mit einem außergewöhnlichen Geschmack und einer besonderen Süße. Wann immer wir das Glück hatten, sie zu entdecken, genossen wir ihren köstlichen Geschmack, bis wir satt waren.

Und da wir diesen Schatz nicht verschwenden wollten, sammelten wir sie ein und brachten sie nach Hause, wo meine Mutter sie gekonnt ihren köstlichen Pasteten hinzufügte.

Darüber hinaus konsumierten wir eine beträchtliche Menge Sauerampfer, ein Kraut, das wir in Hülle und Fülle verzehrten.

Meine Lieblingsleckerei war die Tollkirsche, besonders die vollreifen schwarzen Beeren. Diese Beeren hatten einen ganz eigenen, ungewöhnlichen Geschmack.

Die Erinnerung an wilde Kirschen ist mir tief im Gedächtnis geblieben, ihr Geschmack für immer in meiner Erinnerung verankert. Während des Sommers im Pionierlager wurden wir mit einer Fülle wilder Kirschen verwöhnt, die süßer waren als unsere eigenen.

Unsere ungeduldigen Augen suchten ständig nach dem perfekten Moment, um ihren köstlichen Geschmack zu genießen.

Wir aßen oft rohen Mais und bastelten daraus Puppen.

Wir aßen nicht nur Ebereschenbeeren, sondern stellten auch Perlen daraus her. Würde man den gesamten Schmuck aus diesem Material sammeln, ergäbe sich eine Kette von über einem Kilometer Länge.

Der einzigartige Duft der Schilfwurzel hat mich tief beeindruckt. Ich werde ihren unvergleichlichen Geschmack nie vergessen. Um sie zu gewinnen, fuhren wir mit einem Boot zum Schilfgebiet, wo wir vorsichtig ein einzelnes Schilfrohr samt Wurzel ernteten.

Im schlammigen Bereich wachsen Schilfrohre. Nachdem wir das Treibholz entfernt hatten, reinigten und zerkleinerten wir es sorgfältig, wodurch die intakten Fasern zum Vorschein kamen, die einen an Grieß erinnernden Geschmack haben.

Haben Sie schon einmal mit Schilfwurzeln experimentiert?

Wir waren besonders von den köstlichen Erdbeeren und der Vogelkirsche begeistert. Der Verzehr färbte unseren Mund tiefschwarz, was uns ungemein freute.

Diese Beispiele verdeutlichen die Vielfalt des Wachstums, das außerhalb des Haushalts stattgefunden hat.