22.07.2026

Ein Esslöffel pro 10 Liter Wasser für Gurken. Ich gieße alle fünf Tage, um eine deutlich höhere Ernte zu erzielen.

Від Solia Solia

Dieses Jahr habe ich mich entschieden, Gurken ausschließlich im Gewächshaus anzubauen. Das Wetter war von Anfang an alles andere als günstig: Es regnet und die Temperatur schwankt stark – Freiland ist für solche Bedingungen nicht immer geeignet.

Die Pflanzen fühlen sich im Gewächshaus deutlich wohler, aber das bedeutet nicht zwangsläufig eine reiche Ernte.

Damit Gurken gut gedeihen und kräftig Früchte tragen, benötigen sie die richtige Pflege und regelmäßiges Düngen.

Deshalb möchte ich mein Lieblingsrezept für Flüssigdünger mit Ihnen teilen.

Gurken sind wahre Nährstofffresser. Sie ziehen schnell Nährstoffe aus dem Boden, nicht nur für das Wachstum von Stängeln, Blättern und Früchten, sondern auch für eine normale Wurzelentwicklung.

Und da ihr Wurzelsystem flach ist – etwa 30–50 cm tief – ist das Düngen besonders wichtig. Deshalb dünge ich die Wurzeln mehrmals während der Saison.

Ich konzentriere mich vor allem auf organische Substanzen, insbesondere stickstoffreiche Dünger. Es gibt viele Möglichkeiten, aber ich bevorzuge bewährte Naturheilmittel in Kombination mit Mineralzusätzen.

Meine Lieblingsmethode ist der sogenannte „Gründünger“. Ich bereite ihn ganz einfach in einem normalen Fass zu. Ich verwende jedes Gras, das ich gerade da habe, meistens Unkräuter wie Brennnesseln, Löwenzahn und Quecke.

Ich gebe das Gras ins Fass, fülle es mit Wasser auf und lasse es 5–7 Tage stehen. Während dieser Zeit beginnt die grüne Masse zu gären und gibt ihre wertvollen Inhaltsstoffe an das Wasser ab. Das Ergebnis ist ein reichhaltiger Kräuteraufguss.

Vor der Anwendung nehme ich 1 Liter dieses Aufgusses, verdünne ihn mit 10 Litern Wasser und gebe 1 Esslöffel Holzasche hinzu. Ich gieße jeden Strauch mit dieser Lösung – etwa 2–3 Liter pro Pflanze.

Ich dünge die Gurken alle fünf Tage mit dieser Mischung. Manchmal kombiniere ich das Düngen mit normalem Gießen, wenn die Erde ausgetrocknet ist.

Die Pflanzen reagieren sehr gut: Die Blätter werden saftig, und in fast jeder Blattachsel bilden sich kräftig Fruchtknoten.

Und das Beste daran ist, dass alles so natürlich wie möglich abläuft, ohne unnötige Chemikalien.